Haslinger war gestern:

Diese Wetterkerze weiß schon jetzt, wie der Winter wird

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Sebastian Meier und sein ganzer Stolz: Eine wilde Wetterkerze.

Seine prächtige 2,20 Meter hohe Wetterkerze hat Sebastian Meier zu einem Wetterpropheten gemacht. Anhand der Blüten liest er genau ab, wie der nächste Winter wird.

Wattersdorf - Ein bisschen stolz ist Sebastian Meier schon, obwohl er selbst eigentlich kaum etwas dafür tun musste: Direkt vor seiner Haustür in Wattersdorf, zwischen Pflastersteinen, wächst heuer erstmals eine Wetterkerze. Eine mächtige Wetterkerze. „Die ist 2,20 Meter groß und mir zugeflogen“, erklärt der 73-Jährige. „Eine so große Wetterkerze habe ich noch nie gesehen.“ 

Und dieses Zufallsprodukt hat ihn nun selbst gewissermaßen in einen Wetterpropheten verwandelt. „Ich bin zwar kein Spezialist“, sagt er bescheiden. Dennoch traut sich Meier, anhand der Blüten der Pflanze mitten im Sommer den Verlauf des nächsten Winters abzulesen – auch wenn diese Methode, die im Volksglauben gerne angewandt wird, generell sehr umstritten ist. 

Seine Prognose: Am Anfang wird es ein strengerer Winter, dann ein milder. „Und am Ende, im Frühjahr, kommt der Winter noch mal zurück“, meint er. Denn unten sind die gelben Blüten dichter, in der Mitte lockerer und oben blühen sie wieder stärker. 

Wie dem auch sei, Meier will sich, solange es geht, an seiner Wetterkerze erfreuen. „Bis sie verblüht.“

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