Am Heimstettener See

Frauchen will Hund retten und bricht ins Eis ein

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Hier sind Frauchen und Hund eingebrochen. Der Aschheimer Feuerwehrmann Robert Marzinke zeigt die Stelle.

Heimstetten - Erst der Hund, dann das Frauchen: Wegen des Tauwetters und der damit verbundenen dünnen Eisschicht sind am Dienstag Tier und Mensch ins Eis eingebrochen.

Der junge Hund ist am Heimstettener See aufs Eis gesprungen und ins Wasser eingebrochen. Seine Besitzerin, eine junge Frau um die 30 Jahre alt, musste miterleben, wie der Hund verzweifelt im kalten Wasser strampelte. Er kam, umgeben von Eisplatten nicht heraus. Als sich die Hundebesitzerin selbst auf das Eis wagte, um das Tier zu retten, brach sie selbst bis zum Hals ein. Die Frau konnte aber wieder ans Ufer schwimmen und sich selbst retten.

Heimstettener See: Frauchen will Hund retten und bricht ins Eis ein

Die herbei gerufene Feuerwehr Heimstetten bot der Frau Schutz und Wärme in einem Feuerwehrwagen, während ein Floriansjünger der Feuerwehr Aschheim, der schon in Schutzmontur anrückte, den Hund zu retten versuchte. Das stellte sich schwieriger dar als gedacht, da das Eis immer wieder brach und der Mann mit dem Seil nicht zum Hund kam. Endlich glückte es aber und der Hund konnte am Halsband und mit Seil herausgezogen werden. Die Hundebesitzerin bat die Wehr, das Tier zu ihrem Tierarzt nach Feldkirchen zu bringen. 

agm

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