Großeinsatz am Samstag 

Darum stürzte der Heißluftballon in den Starnberger See

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Hier stürzt der Heißluftballon in den Starnberger See.

Starnberg - Am Samstagabend ist ein Heißluftballon in den Starnberger See gestürzt. Zwei Personen wurden verletzt. Sämtliche Fahrgäste mussten aus dem See gezogen werden.

Ausflugsende mit Schrecken: Mit neun Menschen an Bord hat ein Heißluftballon auf dem Starnberger See notlanden müssen. Die Fluggäste im Alter von 14 bis 62 Jahren sowie der Ballonführer wurden nach dem Zwischenfall am Samstagabend von Rettungskräften mit Booten ans Ufer bei Seeshaupt (Landkreis Weilheim-Schongau) gebracht. Ein Fahrgast wurde leicht verletzt.

Laut Polizeiangaben vom Sonntag war der Ballon in Tutzing zu einem 90-minütigen Rundflug gestartet und hatte Gas für mehr als zwei Stunden dabei. Als aber auf dem See unerwartet Windstille herrschte, wurde der Ballon bewegungsunfähig. Rettungskräfte versuchten zunächst, ihn mit einer Leine ans Ufer zu schleppen. Da dies misslang, das Gas immer knapper wurde und der Ballon immer tiefer absackte, mussten die Passagiere unter laut Rettungskräften teils spektakulären Bedingungen in Rettungsbote umsteigen.

Als Korb und Ballon schließlich auf die Seeoberfläche sanken, sprangen ein letzter Fluggast und der Pilot ins kalte Wasser. Der Passagier verletzte sich dabei leicht und kam mit Unterkühlungen kurzzeitig ins Krankenhaus. Der Ballon wurde mittlerweile sichergestellt und die Münchner Staatsanwaltschaft eingeschaltet.

Heißluftballon stürzt in Starnberger See: Bilder

dpa

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