Oberschleißheim

Heli-Unfall: Diese Bruchlandung kostet 2,5 Millionen

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Scherben und Splitter verletzen einen Piloten leicht. 

München - Am Mittwoch ist in Oberschleißheim ein Helikopter abgestürzt - Totalschaden. Die Schadenssumme ist erheblich. Ein Pilot wurde leicht verletzt.

Als der Pilot bei der Landung merkt, dass er die Kontrolle über seinen Hubschrauber verloren hat, kappt er die Treibstoffzufuhr, dann drückt er den Aus-Knopf. Aber zu spät – das Unglück nimmt seinen Lauf! Der Helikopter schaukelt sich auf, die Rotorblätter berühren den Boden, ein zerbrochenes Rotorblatt durchschlägt das Plexiglas der Pilotenkabine, Splitter fliegen durch die Luft, mehrere treffen den Piloten am Hinterkopf!

Es sind dramatische Szenen, die sich bei einer eigentlich harmlosen Übung für einen Testflug am Dienstag gegen 15.30 Uhr auf dem Flugplatz Oberschleißheim abgespielt haben. Der Testpilot (62) und sein Co-Pilot (52) wollten mit einem Agusta-A900-Helikopter von Ottobrunn nach Oberschleißheim fliegen, um in einem Trainingsflug Landungen auf engem Raum zu üben. Doch die Übung gerät außer Kontrolle!

Bei der Landung kommt es aus ungeklärter Ursache zu einem technischen Defekt. Obwohl der Helikopter am Boden ist, drehen sich die Rotorblätter weiter und weiter, lassen sich einfach nicht stoppen. Der Hubschrauber kippt durch die Vibrationen immer weiter zur Seite, bis die Rotorblätter den Boden berühren und dabei schließlich zerbrechen.

Der leicht verletzte Pilot wird mit dem Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Wie durch ein Wunder bleibt sein Co-Pilot unverletzt. Der Hubschrauber ist ein Totalschaden. Jetzt ermittelt die Bundesstelle für Fluguntersuchung, wie es zu dem Defekt kommen konnte. Der Schaden liegt bei zweieinhalb Millionen Euro.

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