Prozess vor Landgericht

14-Jährige auf Friedhof vergewaltigt?

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Der Angeklagte verbirgt sein Gesicht.

Herrsching - Wegen der Vergewaltigung eines 14-jährigen Mädchens muss sich ein 62-Jähriger seit Dienstag vor dem Münchner Landgericht verantworten.

Laut der Anklage ist er auf einem Friedhof in Herrsching (Landkreis Starnberg) über den Teenager hergefallen. Der Angeklagte stritt die Vorwürfe komplett ab. „Nichts in der Anklage stimmt“, sagte der 62-Jährige am Dienstag beim Auftakt seines Prozesses. Dahinter stehe lediglich eine Intrige der Familie des Mädchens.

Der Staatsanwaltschaft zufolge hatte der Angeklagte die Schülerin bereits im Sommer 2010 an einer Grabstätte in ein Gespräch verwickelt und war dann über sie hergefallen, als sie sich zum Gehen wandte. Der Mann, der sich selbst als Schriftsteller und Künstler bezeichnet, soll das Mädchen gegen einen Holzzaun gepresst und dann vergewaltigt haben.

Danach habe er die Jugendliche noch zum Stillschweigen aufgefordert – verbunden mit der Drohung, er wisse, wo sie wohne. Auch werde ihr wegen ihrer „psychischen Krankheit“ sowieso niemand glauben, wenn sie ihn belaste.

Die Schülerin wurde zeitweise in einer Kinderklinik wegen Depressionen behandelt. Der Prozess dauert an.

tz

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