Großeinsatz im November

Unbekannter soll „Briefbombe“ in Bank deponiert haben - nun meldet der Mann sich selbst bei Polizei

+
Ein Unbekannter hatte im November 2018 einen Umschlag mit der Aufschrift „Briefbombe“ im Servicebereich der VR Bank Herrsching deponiert. (Symbolbild)

Die Polizei suchte nach einem Verdächtigem, der in einer Bank mit einem Kuvert mit der Aufschrift „Briefbombe“ einen Großeinsatz ausgelöst hat. Jetzt meldete er sich.

Update vom 13. März, 14.25 Uhr: Nach der Veröffentlichung von Bildern des Tatverdächtigen gingen bei der Polizei Herrsching mehrere Meldungen zur möglichen Identität des Unbekannten ein. Mehrfach wurde ein 53-Jähriger aus Weßling genannt, so die Mitteilung der Polizei. 

Der Mann meldete sich selbst bei der Polizei, weil er sich in der Zeitung erkannt habe. Einen Vernehmungstermin ließ der Tatverdächtige nach Rücksprache mit seinen Anwälten jedoch ungenutzt verstreichen, so die Polizei. Daher liegen zu den Hintergründen laut Polizei bisher keine Details vor.

Erstmeldung: Unbekannter soll „Briefbombe“ in Bank deponiert haben - Polizei sucht Zeugen

Herrsching – Auf einem Foto, das die Polizei am Dienstag veröffentlichte, schaut ein Mann direkt in die Überwachungskamera, gerade, dass er nicht auch lächelt. Es sind Fotos von dem Mann, der im November im Vorraum der VR-Bank in Herrsching einen Briefumschlag mit der Aufschrift „Briefbombe“ deponiert haben soll. Davon geht die Polizei jedenfalls aus. Mit den Aufnahmen wird nun öffentlich nach dieser verdächtigen Person gefahndet.

Polizei fahndet: Mann deponierte „Briefbombe“ in Herrschinger Bank

Der bislang Unbekannte hatte an einem Sonntag Anfang November einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Das Bankgebäude und umliegende Parkplätze waren abgesperrt worden. Erst als Spezialkräfte des Bayerischen Landeskriminalamtes Entwarnung gaben, wurde das Gebäude wieder freigegeben. Das wattierte Briefkuvert, das der Mann auf einen Kontoauszugsdrucker gelegt hatte, war leer. VR-Bank-Sprecher Johann Oberhofer hatte damals bedauert, dass es im Servicebereich der Bank immer wieder zu unliebsamen Vorfällen wie diesen käme, weshalb der hell erleuchtete Raum unterdessen zwischen 22 und 6 Uhr zugesperrt ist.

Das könnte Sie auch interessieren: Frau geht in Bremen mit Fleischmesser auf Raubzug, berichtet nordbuzz.de*

Polizei entdeckt Rohrbombe mit Nazi-Symbolen im Emsland, berichtet nordbuzz.de* 

Polizei ermittelt: Zeugen gesucht

Auch wenn außer dem Schrecken, der einem Bankkunden eingejagt wurde, nichts weiter passiert war, müssen Vorfälle dieser Art ernst genommen werden. Die Polizei ermittelte deshalb wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Und sie tut es noch, denn der Täter ist noch nicht identifiziert. Mit den Bildern von der Überwachungskamera hoffen die Beamten nun auf einen Fahndungserfolg. Zeugen, die den Mann erkennen, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Herrsching unter der Rufnummer (08152) 9 30 20 zu melden.  

Lesen Sie auch:

Mann geht einfach so über die Straße - mit bösem Ende

Erster Maibaum bereits erbeutet: Darum schlugen die Inninger schon jetzt zu

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Gasthaussterben geht weiter - Erdinger Wirt mit bitterem Fazit: „Macht keinen Spaß mehr“
Gasthaussterben geht weiter - Erdinger Wirt mit bitterem Fazit: „Macht keinen Spaß mehr“
Aufdringliche Gaffer stören Reanimation: Polizei fassungslos - Unfallopfer gestorben
Aufdringliche Gaffer stören Reanimation: Polizei fassungslos - Unfallopfer gestorben
Drama im Starnberger See: Tod bei Bootsunfall - Zur Rettung fehlten 50 Meter
Drama im Starnberger See: Tod bei Bootsunfall - Zur Rettung fehlten 50 Meter
„Noch nie erlebt“: Polizist hält Fahranfängerin wegen Kleinigkeit auf - und stellt Kurioses fest
„Noch nie erlebt“: Polizist hält Fahranfängerin wegen Kleinigkeit auf - und stellt Kurioses fest

Kommentare