Tragisches Unglück in Höhenkirchen

Fahrradfahrer stirbt nach Kollision mit Auto - Opfer war erst 17

Feuerwehr - Gefahrgutunfall
1 von 7
Der Jugendliche war an einer Kreuzung von einem Pkw erfasst worden und starb noch an der Unfallstelle.
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
2 von 7
Der Jugendliche war an einer Kreuzung von einem Pkw erfasst worden und starb noch an der Unfallstelle.
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
3 von 7
Der Jugendliche war an einer Kreuzung von einem Pkw erfasst worden und starb noch an der Unfallstelle.
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
4 von 7
Der Jugendliche war an einer Kreuzung von einem Pkw erfasst worden und starb noch an der Unfallstelle.
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
5 von 7
Der Jugendliche war an einer Kreuzung von einem Pkw erfasst worden und starb noch an der Unfallstelle.
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
6 von 7
Der Jugendliche war an einer Kreuzung von einem Pkw erfasst worden und starb noch an der Unfallstelle.
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
7 von 7
Der Jugendliche war an einer Kreuzung von einem Pkw erfasst worden und starb noch an der Unfallstelle.

Ein jugendlicher Fahrradfahrer ist in Höhenkirchen bei einer folgenschweren Kollision mit einem Auto gestorben. Die Polizei sucht nach einem wichtigen Zeugen.

Höhenkirchen - „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ – so lautete anfangs die Alarmmeldung an die Feuerwehr Höhenkirchen. Für die Einsatzkräfte Alltag. Doch schon während der Fahrt zur Unfallstelle an der Münchner Straße erreicht Einsatzleiter Benjamin Schmid die Nachricht, dass das Unfallopfer reanimiert werden muss. 

Für den stellvertretenden Kommandanten der Höhenkirchner Wehr ist in diesem Moment klar, dass dieser Einsatz alles andere als alltäglich ist. Er reagiert sofort, lässt die Straße weiträumig absperren, um Schaulustige fernzuhalten. Drei Ersthelfer sind bereits an der Unfallstelle. Sie haben das Unglück mit angesehen und waren sofort zu dem leblosen Radfahrer geeilt. 

17-Jähriger stirbt noch an der Unfallstelle

„Sie haben gleich mit der Wiederbelebung begonnen“, sagt Schmid. Doch weder sie noch die professionellen Rettungskräfte können das Leben des 17-Jährigen retten. Er stirbt an der Unfallstelle. Es ist nicht einfach, solche tragischen Erlebnisse, mit denen die Retter immer wieder konfrontiert sind, nicht zu nah an sich heranzulassen. Während des Einsatzes müssen die Helfer funktionieren, sich um die Absperrung kümmern, den Verkehr umleiten, die Unfallstelle reinigen. Doch verdrängen lassen sich die Bilder und Erlebnisse eben nicht so leicht. 

Einsatzleiter Schmid hat deshalb den Feuerwehr-Seelsorger zur Unfallstelle gerufen. „Er hat die Kameraden bis zum Ende des Einsatzes begleitet.“ Auch danach gab es noch lange Gespräche im Feuerwehrhaus. Der Tod des 17-Jährigen wird die Feuerwehrleute noch lange beschäftigen. Denn solch tragische Unglücke werden auch für erfahrene Einsatzkräfte niemals zur Routine.

Polizei sucht wichtigen Zeugen

Im Zusammenhang mit dem tragischen Unglück sucht die Polizei nach einem Autofahrer, der sich zum fraglichen Zeitpunkt hinter dem Unfallfahrzeug auf der Linksabbiegerspur befunden hat. Es ist davon auszugehen, dass dieser sachdienliche Hinweise zum Hergang machen kann. Beobachtungen nimmt die Verkehrspolizeiinspektion auch unter der Telefonnummer 089/2910-0 entgegen.

mm/tz

Erhalten Sie die wichtigsten Themen des Tages für Bayern, Politik und Lokales auf einem Blick – zusammengefasst von unserer Nachrichtenredaktion. Bestellen Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter!

Auch interessant

Meistgesehen

A9-Unfall löst Verkehrskollaps aus - Transporter rammt Kleinwagen 
A9-Unfall löst Verkehrskollaps aus - Transporter rammt Kleinwagen 
Frontalzusammenstoß mit Lkw auf der B12 bei Hohenlinden - Fotos
Frontalzusammenstoß mit Lkw auf der B12 bei Hohenlinden - Fotos

Kommentare