Hotelbrand: Neun Verletzte - Hoher Schaden

Olching - Schock um 3 Uhr morgens: Bei einem Brand in einem Hotel in Olching wurden die Gäste im Schlaf überrascht. Neun Menschen haben Rauchvergiftungen erlitten. Der Schaden ist immens.

Hotelbrand in Olching: Verletzte und hoher Schaden

Gegen 2:40 Uhr wurde der Feuerwehr ein Brand in einem Hotel in der Nicolaus-Heinrich-Straße mitgeteilt. Die alarmierten Feuerwehren aus Olching, Fürstenfeldbruck, Gröbenzell, Esting, Geiselbullach und Graßlfing rückten mit mehr als 80 Einsatzkräften zur Brandstelle aus. Als Polizei und Feuerwehr eintrafen, waren sämtliche Etagen des Hotels bereits stark verqualmt. Die insgesamt 42 Hotelgäste waren bereits aus dem Gebäude geflüchtet. Trotzdem erlitten mindestens neun Personen Rauchvergiftungen. Acht davon mussten zur Behandlung in die umliegenden Krankenhäuser gebracht werden.

Die unverletzten Hotelgäste konnten vorübergehend in einem Altenheim untergebracht werden. Sie hatten teilweise nur Bademäntel und Hausschuhe an - bei den Temperaturen in der vergangenen Nacht war es damit bitterkalt für die Evakuierten. 

Die Feuerwehr konnte zum Brandherd im Keller vordringen und das Feuer löschen.

Nachdem die Brandfahnder der Kripo Fürstenfeldbruck inzwischen die Brandstelle näher untersuchen konnten, muss die Höhe des entstandenen Brandschadens deutlich nach oben korrigiert werden. Mittlerweile ist davon auszugehen, dass die Gesamtschadenshöhe zwischen 200.000 und 300.000 Euro anzusiedeln ist. Zunächst war man von 50.000 Euro ausgegangen. Die exakte Höhe des Brandschadens kann erst nach der noch ausstehenden Besichtigung der Brandstelle durch einen Versicherungsgutachter beziffert werden. Überwiegend ist der immense Schaden durch die starke Verrußung bedingt, die sich nahezu über das gesamte Gebäude erstreckt.

Nach Informationen der Polizei konnten gegen Dienstag Mittag alle verletzten Personen die Krankenhäuser, in die sie zur Behandlung verbracht wurden, im Laufe des Tages wieder verlassen. Hinsichtlich der Brandursache stellten die Ermittler fest, dass das Feuer in dem versperrten Kellerraum als Schwelbrand hinter einer Deckenverkleidung entstand, in der auch Elektroleitungen verlegt waren. Hinweise für eine mutwillige oder fahrlässige Brandlegung ergaben sich nicht.

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