PETA setzt Belohnung aus

Hundehasser in Otterfing: Polizei sucht mit Spürhund nach weiteren Giftködern

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An so einem perfiden Giftköder (l.) wäre die Otterfinger Hündin Nana fast gestorben.

Die Jagd auf den Hundehasser von Otterfing geht weiter. Die Polizei sucht nun mit einem Spürhund nach weiteren Ködern und Spuren. Derweil kursieren Gerüchte, dass auch in Miesbach vergiftete Köder liegen.

Otterfing – Die Suche nach weiteren Giftködern in Otterfing läuft trotz der jüngsten Schneefälle weiter. Laut Polizei ist ein speziell ausgebildeter Spürhund unterwegs, um weitere Fressfallen aufzuspüren. Bauhof-Leiter Franz Huber kündigte an, die Straßenränder durchzukämmen, sobald der Schnee geschmolzen ist. 

Indessen laufen die Ermittlungen der Polizei weiter, um den Täter ausfindig zu machen. Wie berichtet hatte ein Unbekannter in der Nacht auf Dienstag mindestens 36 Giftköder entlang der Berghamer Straße platziert. Giftkörner waren in aufgeschnitten Wiener Würstchen versteckt. Ein Hund hatte den Köder gefressen und musste in einer Tierklinik behandelt werden. 

Die Empörung über den „Hundehasser von Otterfing“ hat mittlerweile überregionales Interesse gefunden. Die Tierschutz-Organisation PETA hat eine Belohnung in Höhe von 500 Euro ausgesetzt für Hinweise, die den Täter überführen. „Der Täter muss schnellstmöglich gefasst werden, damit Vierbeiner in Otterfing wieder sorglos spazieren geführt werden können“, sagt PETA-Sprecherin Judith Pein. 

Wie Pein betont, gilt Tierquälerei wie im vorliegenden Fall als Straftat, die mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden kann: „Der Täter muss sich im Klaren sein, dass solche Giftköder auch für Kinder lebensbedrohlich sein können.“

Derweil kursieren Gerüchte auf Facebook, dass auch in Miesbach ein Hundehasser am Werk ist. Zumindest schreibt die FDP-Politikerin Uschi Lex via Facebook:

avh

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