Gefährliches Überholmanöver

In den Gegenverkehr gerast - Heftiger Unfall

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Feuerwehr - Gefahrgutunfall
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Acht Meter über der Fahrbahn blieb der Toyota in den Büschen hängen.
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Acht Meter über der Fahrbahn blieb der Toyota in den Büschen hängen.

Ein gefährliches Überholmanöver hat in der Nacht zum Karfreitag zu einem schweren Unfall in Ottobrunn geführt. Wie durch ein Wunder wurden die Beteiligten nur leicht verletzt.

Ottobrunn– Offenbar hatte der 30-jährige Fahrer eines schwarzen Mercedes mit sehr hoher Geschwindigkeit versucht, trotz Gegenverkehrs, einen oder mehrere Pkw zu überholen. Gegen 0.20 Uhr fuhr er auf der Verbindungsstraße zwischen Neubiberg und der A8-Autobahnauffahrt Unterhaching-Ost auf die Gegenfahrbahn, wo ihm ein Toyota entgegenkam. Der 36-jährige Fahrer versuchte laut Polizeiangaben noch auszuweichen, konnte einen Zusammenprall aber nicht verhindern. 

Der Aufprall im Heckbereich des Toyotas war so heftig, dass ein Rad abgerissen wurde und zahlreiche Trümmerteile im Umkreis verteilt wurden. Der 30-jährige Daimler-Fahrer aus dem südlichen Landkreis München kam nach rechts von der Fahrbahn ab, raste eine Böschung hinauf und blieb in etwa acht Meter Höhe in den Büschen hängen. Ganze 100 Meter von seinem Kontrahenten entfernt, der sich mit seinem Toyota gedreht hatte und am Grünstreifen liegen blieb. Der Toyotafahrer, der ebenfalls aus dem südlichen Landkreis stammt, hatte zwei Beifahrer im Wagen, die ebenso wie der Unfallverursacher leicht verletzt wurden. An beiden Autos entstand Totalschaden in Höhe von 26 000 Euro. Die Polizei sperrte die Straße für zwei Stunden. 

mm

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