Feuerwehr verfolgt drei Jungtiere

Irre Kälberjagd in Großhelfendorf - S-Bahn gesperrt

Feuerwehr Kälberjagd Großhelfendorf
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Tierischer Einsatz für die Feuerwehr: Sie jagte am Samstag über fünf Stunden lang drei Kälber in Großhelfendorf. Während ihrer Flucht sorgten die Tiere für ein Verkehrschaos.
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Tierischer Einsatz für die Feuerwehr: Sie jagte am Samstag über fünf Stunden lang drei Kälber in Großhelfendorf. Während ihrer Flucht sorgten die Tiere für ein Verkehrschaos.
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Tierischer Einsatz für die Feuerwehr: Sie jagte am Samstag über fünf Stunden lang drei Kälber in Großhelfendorf. Während ihrer Flucht sorgten die Tiere für ein Verkehrschaos.

Großhelfendorf - Tierischer Einsatz für die Feuerwehr: Sie jagte am Samstag über fünf Stunden lang drei Kälber in Großhelfendorf. Während ihrer Flucht sorgten die Tiere für ein Verkehrschaos.

"Wenn man heute durch Helfendorf läuft, erkennt man, wer gestern beim Einsatz dabei war“, weiß Ralf Boschert: „Die Kameraden haben alle Sonnebrand.“ Mittlerweile kann der stellvertretende Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Helfendorf schon wieder lachen. Doch ganz so lustig fanden er und weitere 22 Retter den Einsatz am Samstag nicht.

Über fünf Stunden lang jagten sie drei Kälbern hinterher, die einem Bauern in Großhelfendorf (bei Aying) ausgebüxt waren. Und das ohne Erfolg, wie der Münchner Merkur berichtet. „Wir haben es nicht geschafft. Sie sind durch sämtliche Zäune gelaufen“, berichtet Boschert. Schließlich musste ein Fachmann her, der die Tiere mit dem Gewehr betäubte. Erst dann konnte der Landwirt seine Ausreißer mit dem Anhänger zurück in den Stall bringen.

Ausgerissen waren die Jungtiere, als ihr Besitzer versucht hatte, eines der Kälber gegen Mittag von der Weide zu holen. Die Sache wurde gefährlich, denn immer wieder rannten die Kälber in Richtung Staatsstraße 2078 und Richtung S-Bahn. Also wurde die Strecke gesperrt, die S7 konnte über zwei Stunden nicht fahren.

Schließlich wurde ein Fachmann angefordert, der die Kälber mit Gewehrschüssen betäubte. Als die gegen 18.30 Uhr wohlbehalten wieder im Stall waren, atmeten Landwirt und Feuerwehrler auf – und suchten sich schnell einen Schattenplatz.

J. Tokarski

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