Zusage der Regierung steht

Jetzt doch: Sicherheitsdienst für Asylbewerber-Siedlung

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Die Container-Siedlung für Asylbewerber im Poinger Ortsteil Grub.

Die Container-Siedlung für Asylbewerber in Grub bekommt einen Sicherheitsdienst. Wie der CSU-Landtagsabgeordnete Thomas Huber informiert, habe die Regierungspräsidentin von Oberbayern, Brigitta Brunner, dies in einem Telefonat mit ihm sowie Landrat Robert Niedergesäß zugesagt.

Grub – „Die Security wird montags bis freitags in der Zeit von Nachmittag 16 Uhr bis 8 Uhr in der Früh und an Wochenenden durchgängig im Einsatz sein“, so Huber zur EZ.

Wie berichtet, hatten sowohl Poings Bürgermeister Albert Hingerl als auch der Asyl-Helferkreis in den vergangenen Wochen kritisiert, dass es in der staatlichen Unterkunft in Grub keinen Sicherheitsdienst gibt. Dies sei insbesondere deshalb unverantwortlich, weil die Asylbewerber aus verschiedenen Ländern und Kulturkreisen stammen. Die meisten aus Syrien, Afghanistan und Zentralafrika, darunter auch Frauen. Dieses Belegungsschema werde laut Hingerl sowohl von den Unterkunftskoordinatoren, den ehrenamtlichen Helfern als auch von der Polizei als problematisch angesehen.

Wie es der Zufall wollte, trafen der CSU-Landtagsabgeordnete Huber und Landrat Niedergesäß vergangene Woche anlässlich einer Preisverleihung die Regierungspräsidentin Brunner in München. Dabei, so berichtet Huber, hätten sie sie auf die Situation und Problematik in Grub hingewiesen. Eine Woche später nun habe Brunner telefonisch mitgeteilt, dass die Container-Siedlung in Grub einen Sicherheitsdienst erhält. Der Zeitpunkt, ab wann dieser Dienst schieben wird, stehe allerdings noch nicht fest.

Das zweite große Thema, das den Helferkreis umtreibt, ist die nicht vorhandene Sozialberatung für die Flüchtlinge in Grub. Bei Kontakten und der Kommunikation mit Behörden wären diese so gut wie auf sich allein gestellt, gäbe es nicht die ehrenamtlichen Helfer, die sie unterstützen würden. Man fühle sich von der Regierung von Oberbayern im Stich gelassen, berichtete Bürgermeister Hingerl vor Kurzem über die Gemütslage der Helfer.

Auch hier wolle er versuchen zu vermitteln und zu helfen, betont der CSU-Landtagsabgeordnete Thomas Huber aus Grafing. Es könne nicht sein, dass diese Aufgabe ausschließlich von freiwilligen Helfern übernommen werde. Huber, Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales, Jugend, Familie und Integration, berichtet, dass er diesbezüglich noch Gespräche führen wolle mit der Regierung, dem Landratsamt und der Gemeinde Poing. Bayernweit gebe es keine flächendeckende Versorgung bei der Asylsozialberatung, im Landkreis Ebersberg werde sie von der Caritas durchgeführt. „Eigentlich“, so sagt der Landtagsabgeordnete, „sind der Landkreis und die Gemeinde für die Unterkunft in Grub nicht zuständig, weil diese staatlich ist“.

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