Raufußkäuze überleben durch ein Wunder

Diese vier jungen Vogel-Waisen hatten richtig Glück

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Glück im Unglück hatten diese vier jungen Raufußkäuze.

Die Mutter lag tot unter ihrem Nest. Und auch bei den Küken hatten die Finder nicht mehr viel Hoffnung. Doch in der Otterfinger Auffangstation geschah ein kleines Wunder.

Otterfing– Es war fast ein kleines Wunder: „Obwohl das Gelege nachweislich fast acht Stunden lang nicht mehr bebrütet wurde, überlebten die Küken in den Eiern“, berichtet Leser Hans Riesenthal. Und die vier jungen Raufußkäuze, die derzeit in der Auffang- und Pflegestation für Greifvögel in Eulen in Otterfing wohnen, hatten in der Tat großes Glück.

Nachdem bei einer Routinekontrolle der Muttervogel direkt unter dem Baum, an dem der Nistkasten hängt, tot aufgefunden wurde, entdeckte man in der Bruthöhle einen bereits geschlüpften Jungvogel und drei Eier, erzählt Riesenthal. Die ganze Brut der seltenen Raufußkäuze landeten sofort in Alfred Aigners Auffangstation. Der unterkühlte Jungvogel kam unter eine Wärmelampe, und die Eier in eine Brutmaschine. Im Abstand von je zwei Tagen, schlüpften alle drei weiteren Käuze. „Jetzt sind sie rund drei Wochen alt und sitzen gesund und munter da, wie die Orgelpfeifen“, sagt Riesenthal. Nach weiteren drei Wochen werden sie erwachsen sein. Und wenn sie selbststädnig Beute schlagen können, werden sie wieder ausgewildert.

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