Nach zwölf Tagen Flucht

Die Kälber von Hausen sind gefangen!

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Gerade werden die Jungrinder betäubt.

Das glückliche Ende ist da: Nahezu alle der rund 50 ausgebüxten Färsen der Familie Führer sind seit Dienstagnachmittag wohlbehalten zurück in ihrem Stall in Hausen.

Hausen - Am Montag hatte Landwirt Georg Führer auf einer Wiese an der S-Bahn-Strecke Gauting-Starnberg einen massiven Bauzaun aufgestellt, der zum angrenzenden Wald hin offen ist. „Wir hoffen, dass die Kälber aus dem Unterholz kommen und sich auf der Suche nach Futter in das Gehege begeben“, erläuterte Tierarzt Henning Wiesner (72) den Plan. Dieser Plan scheint jetzt aufgegangen zu sein.

Damit ist eine spektakuläre Suche zu Ende gegangen: Über mehrere Tage waren die Färsen auf der Flucht gewesen, wurden nach und nach gefangen. Die Rinder haben noch am Montag für Ärger gesorgt - sie legten die S6 lahm.

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