Mega-Stau im Berufsverkehr

Karambolage auf A95: 16-Jähriger schwer verletzt

Starnberg/München - Am Donnerstagmorgen hat es eine Karambolage mit mehreren Fahrzeugen auf der A95 gegeben. Ein 16-Jähriger wurde schwer verletzt. 

Wie die Polizei berichtet, hat sich der Unfall am Donnerstag gegen 7.10 Uhr auf der Autobahn Garmisch-München, Fahrtrichtung Norden, etwa 5 km südlich des Ortsbeginns von München ereignet. Ein 16-jähriger Kradfahrer wurde schwer verletzt. 

Zur Unfallzeit fuhr eine 47-jährige Frau aus Berg (Landkreis Starnberg) mit ihrem VW-Golf auf dem mittleren von drei Fahrstreifen, als sie aus bislang noch nicht geklärter Ursache plötzlich stark abbremste. An besagter Stelle auf der A95 gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 Stundenkilometern. Ein hinter ihr mit seinem Audi fahrende 50-Jähriger musste nach links ausweichen, um nicht aufzufahren. Der wiederum hinter dem Audi fahrende Sohn des 50-Jährigen erkannte die Situation zu spät und konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, so dass er mit seinem Leichtkraftrad hinten links gegen das Heck des VW-Golfs prallte. Durch den Aufprall kam der Kradfahrer zu Fall, Krad und Lenker schlitterten auf den linken Fahrstreifen. Das Krad wurde dort noch von einem BMW X3 überrollt. Dessen Fahrer, ein 60-jähriger Herrschinger, hatte ebenfalls nicht mehr rechtzeitig bremsen können.

Der 16-jährige Mopedfahrer wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik geflogen, alle anderen Beteiligten blieben unverletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro. 

Stau von zeitweise fünf Kilometern Länge zur Berufsverkehrszeit

Während der Unfallaufnahme und der Bergung aller Fahrzeuge kam es zu erheblichen Behinderungen. Während der Berufsverkehrszeit gab es einen Rückstau von zeitweise 5 Kilometern Länge. Der Verkehr konnte für einen Zeitraum von etwa zwei Stunden lediglich auf dem rechten Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Ob Fehlverhalten der VW-Golf-Fahrerin oder evtl. auch ein technischer Defekt ursächlich für das starke Bremsen waren, muss noch geklärt werden. Die Staatsanwaltschaft hat ein technisches Gutachten in Auftrag gegeben.

kg/tz

Rubriklistenbild: © dpa

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