Kripo ermittelt 

21-jähriger Afghane im Karlsfelder See ertrunken - Großeinsatz

Am Donnerstagnachmittag ist ein junger Mann aus Afghanistan im Karlsfelder See ertrunken. Alle Wiederbelebungsversuche blieben ohne Erfolg. Es ist der erste tödliche Badeunfall im Landkreis in diesem Jahr. 

Ein 21 Jahre alter Mann aus Afghanistan ist gegen 16 Uhr im Karlsfelder See ertrunken. Wie die Polizei mitteilt, hielt sich der junge Mann mit seiner Großfamilie am Nord-Ost-Ufer des Sees auf. Er wollte offenbar die Kunststoff-Badeinsel in der Seemitte erreichen, ging aber unter. „Der Mann konnte schwimmen“, betont Polizeisprecher Hans-Peter Kammerer. „Warum er unterging, kann man im Moment noch nicht sagen. Vermutlich hat das kalte Wasser eine Rolle gespielt, dass die Kräfte schwanden.“ Der 21-Jährige war in Moorenweis (Landkreis Fürstenfeldbruck) untergebracht gewesen.

Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen aufgenommen. Es gibt laut Kammerer aber keinen Anhaltspunkt für ein Fremdverschulden. Kammerer: „Es handelt sich eindeutig um einen Badeunfall.“ Die Familie hatte den Schwimmer aus den Augen verloren und die Wasserwacht verständigt. Taucher konnten den leblosen Körper erst eine halbe Stunde später bergen. Alle Reanimationsversuche waren vergeblich. tol

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