"Heilige Birma" vom Baum gerettet

Ottobrunn - Bibbernd und zitternd saß die knapp zweijährige Katze „Bimbi“ in einer Astgabel im Garten ihres Frauchens in Ottobrunn.

Bimbi gehört zur Rasse der „Heiligen Birma“, die offensichtlich recht wagemutig ist. Sie hatte sich auf eine Ausflugstour begeben und sich ausgerechnet eine große Eiche als Ziel ausgesucht. In etwa 15 Metern Höhe verließ den Stubentiger der Mut, und „Bimbi“ blieb trotz guten Zuredens von Frauchen verängstigt hocken.

"Heilige Birma" vom Baum gerettet

Angesichts Temperaturen von Minus sechs Grad rief die Besitzerin schließlich über die Einsatzzentrale die Feuerwehr, die sogleich anrückte. Mit einer 30-Meter-Leiter wurde die Dame nach oben getragen. Wie der Kommandant der Feuerwehr Ottobrunn, Eduard Klas, mitteilt, mussten keine Äste abgeschnitten werden, um bis zur Katze vorzudringen. „Im Sommer hätten wir da etwas mehr Probleme gehabt“, fügt Klas hinzu. Problemlos ließ sich die Katze von ihrem Frauchen in den Arm schließen, bevor beide wieder sicher zu Boden gebracht wurden.

Der Kommandant: „Im Jahr sind wir bei rund vier bis fünf Tierrettungen im Einsatz, glücklicherweise war diese Katze ganz leicht herunterzubekommen und anschließend wieder quietschfidel, wenn auch etwas verängstigt.“ Die Drehleiter der Feuerwehr Ottobrunn ist bei durchschnittlich 300 Einsätzen rund 150 mal im Gebrauch. msc

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