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Kindermord: Soko "Margarete" aufgestockt

Krailling - Die Ermittlungen im Fall der beiden in Krailling ermordeten Mädchen laufen weiter auf Hochtouren. Die Soko „Margarete“ wurde inzwischen auf 31 Beamte aufgestockt.

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Unter ihnen sind auch Angehörige der Dienststelle für Operative Fallanalyse. Sie haben in den vergangenen Tagen einen Teil der umfangreichen Spuren, die am Tatort gesichert wurden, ausgewertet. Konkrete Hinweise auf einen potentiellen Täter ergaben sich daraus noch nicht. Im Rahmen der Ermittlungen wurden bereits freiwillig von mehreren Personen Speichelproben entnommen und untersucht. Weitere Speichelproben auf freiwilliger Basis sind in den nächsten Tagen geplant. Allerdings nehmen die Ermittler vorerst keine DNA-Reihenuntersuchung vor.

Aus der Bevölkerung gingen bislang knapp 50 Hinweise ein, die größtenteils ausgewertet wurden, jedoch bislang keine Ergebnisse erbrachten.

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Über den konkreten Inhalt der weiteren Ermittlungen, insbesondere die Auswertung der am Tatort gefundenen Spuren und möglichen Tatwerkzeuge, kann aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit keine Auskunft gegeben werden, erklärte die Polizei am Dienstag.

Unterdessen bestätigte Oberstaatsanwältin Andrea Titz, dass am Tatort eine Hantelstange gefunden worden sei. Auch sie habe bei dem Verbrechen eine Rolle gespielt. Außerdem habe der Täter ein Messer verwendet.

Die Ermittler haben auch keine Anhaltspunkte dafür, dass der Mörder aus dem Kreis der Internet-Bekanntschaften von Chiara und Sharon stammen könnte. Die Schülerinnen chatteten regelmäßig im Netz. “Zum Umfang dieser Aktivitäten äußern wir uns nicht“, sagte Titz in einem dpa-Gespräch. Auch lägen keine Hinweise darauf vor, dass es überhaupt einen Zusammenhang der Tat mit den Internet-Aktivitäten der beiden Mädchen gibt. Die Belohnung für Hinweise zur Aufklärung des Verbrechens beträgt mittlerweile 15 500 Euro. 5000 Euro hat das Landeskriminalamt ausgesetzt, 10 500 Euro kommen von Privatleuten.

weg/dpa

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