Ihren Song fand sie zuerst blöd

Grasbrunnerin heute wieder bei „The Voice of Germany“ - Eine Reaktion hat sie erschüttert: „Das tut weh“

+
Starker Auftritt: Kinga Noemi Balla (l.) aus Grasbrunn beim Singen mit ihrer Battle-Partnerin Eun Chae Rhee.   

Daumen drücken heißt‘s am Donnerstag für Kinga: Die 24-Jährige steht bei den Battles von „Voice of Germany“ auf der Bühne. Mit einem Song, den sie eigentlich blöd fand.

Update vom 14. Dezember 2018: Kinga ist leider nicht mehr dabei, wenn es am Sonntag, den 16. Dezember im großen Finale von „The Voice of Germany“ um den Titel als „Beste Stimme Deutschlands“ geht. Die vier Talente, die es ins Finale geschafft haben, werden also alles geben, um ihren Coaches alle Ehre zu machen und das Publikum von sich zu überzeugen. Als prominente Unterstützung werden nationale und internationale Stars im „The Voice of Germany“-Finale zu Gast sein und auf der „The Voice“-Bühne performen. Man kann also gespannt sein und sich auf eine tolle Show gefasst machen. 

ProSieben hat sich nun neben „The Voice“ auch das Erfolgsformat „The Masked Singer“ gesichert. 

Grasbrunnerin heute wieder bei „The Voice of Germany“ - Eine Reaktion hat sie erschüttert: „Das tut weh“

Grasbrunn – Daumen drücken heißt es für Kinga Noemi Balla. Die Grasbrunnerin hat die erste Runde der Fernseh-Talentshow „Voice of Germany“ überstanden und singt am heutigen Donnerstag um ein Weiterkommen in die nächste Runde.

Vor knapp drei Wochen hat Kinga sich für das Team von Smudo und Michi Beck von Fanta Vier entschieden, keine Sekunde hat sie es bereut. Mit ihrem Auftritt in der Blind Audition hat sie gehadert – obwohl sich drei Coaches für sie umdrehten und sie in ihren Teams haben wollten. „Ich habe nicht zeigen können, was in mir steckt“, sagt die 24-Jährige selbstkritisch. Umso besser lief es im Battle mit Eun Chae Rhee, das bereits vor einigen Wochen gedreht, aber erst heute Abend (20.15 Uhr, Sat.1) ausgestrahlt wird.

„Gleich verrückte“ Konkurrentinnen

„Auch wenn wir total verschieden aussehen, aber wir sind beide gleich verrückt“, sagt Kinga lachen. Eun Chae war ihre Wunschpartnerin für das Battle. Weniger erfreut waren die beiden über ihren Song „What are you waiting for“ von Gwen Stefani. Beide fanden ihn anfangs „richtig blöd“. Kingas Befürchtung war, nicht richtig zeigen zu können, was sie kann. „Aber es bleibt einem ja nichts anders übrig, da mussten wir durch.“ Und je öfter sie ihn in den zehn Tagen Training auf Schloss Börnicke bei Bernau in Brandenburg probten, jede für sich, mit den Vocal-Coaches Tina Frank und DJ Thomilla und dann auch gemeinsam, desto besser lief es. Von den Trainern gab es viele Tipps und Ratschläge, wie sich Kinga und Eun Chae den Song aufteilen sollten, wo sie ihre Energie hineinlegen, mal mehr oder weniger Gas geben sollten. „Smudo kam mal mit Sonnenbrille und Handy zu uns aufs Sofa und zeigte uns Fotos von seinen Kids. Die sind Megastars und sie haben uns dennoch absolut ebenbürtig behandelt“, schwärmt Kinga.

Hoffnung „Steal-Deal“ 

Den Schloss-Aufenthalt hat die Grasbrunnerin in vollen Zügen genossen. Mit ihrer Battle-Partnerin hat sie sich auch eine Choreografie ausgedacht. Nie habe sie Eun Chae als Konkurrentin gesehen, aber irgendwann kam der Moment, als Kinga klar wurde: „Eine fliegt raus. Unsere große Hoffnung war einfach, dass eine von uns ,gestealt‘ wird, also danach in das Team von Mark, Yvonne oder Michael Patrick geholt wird. “

Das Battle sei der „absolute Hammer“ gewesen. Sie spürte auf der Bühne: „Es ist genau das, was ich machen will.“ Im Gegensatz zu den Blind Auditions gebe einem der Partner an der Seite unglaublich viel Kraft, „man ist viel sicherer“.

Dass die beiden mit dem Song „What are you waiting for“ das Publikum in der Halle von den Sitzen rissen und eine Zugabe geben mussten, zeigt viel. „Das gab es so bei The Voice noch nie, Eun Chae und ich waren total aus dem Häuschen.“

Netz nicht nur nett

Diese Reaktion gibt der 24-Jährigen Kraft, denn die Nachrichten in den sozialen Medien waren nach ihrem Auftritt in den Blind Auditions nicht nur positiv. Sie hätte ein dünnes Stimmchen, war zu lesen. „Das tut weh, ich muss lernen damit umzugehen“, sagt sie. Kinga lebt weiterhin einen normalen Alltag mit ihrer Arbeit im Hotel; sie dreht Youtube Videos und kümmert sich um ihre Follower auf Instagram. Das Battle ist auf Youtube bereits zu sehen, aber Kinga hat es sich selbst nicht angesehen. Sie wird sich das Video gemeinsam mit „ihrer Freundin“ Eun Chae in Frankfurt anschauen. „Ich will, dass das Publikum heute Abend den Auftritt genauso genießt wie ich selbst.“

„The Voice of Germany“ bekommt einen ungewöhnlichen Ableger. Und Michi Beck kämpfte kürzlich mit den Tränen.

Auch interessant

Meistgelesen

Schwerer Unfall: Fahrer wird aus Kleintransporter geschleudert – Wagen brennt völlig aus
Schwerer Unfall: Fahrer wird aus Kleintransporter geschleudert – Wagen brennt völlig aus
B12: BMW prallt frontal gegen Lkw: Retter versuchen Fahrer minutenlang zu reanimieren - vergeblich
B12: BMW prallt frontal gegen Lkw: Retter versuchen Fahrer minutenlang zu reanimieren - vergeblich
Mann stürzt mit E-Bike auf steiler Straße – Retter können nichts mehr für ihn tun
Mann stürzt mit E-Bike auf steiler Straße – Retter können nichts mehr für ihn tun
Wanderer stecken in Wolken fest - Bergwacht rettet überforderte Urlauber
Wanderer stecken in Wolken fest - Bergwacht rettet überforderte Urlauber

Kommentare