Im Wald bei Fürstenfeldbruck

Spaziergänger entdecken diese Königspython

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Diese Schlange haben Spaziergänger im Wald gefunden.

Fürstenfeldbruck - Unglaubliche Entdeckung: Ein Königspython trieb sich im Rotschwaiger Forst herum. Ein Brucker Feuerwehrmann fing das 50 bis 60 Zentimeter große Tier ein.

Eine Spaziergängerin hatte den Python am Dienstag gegen 13.45 Uhr im Wald auf Höhe des Coca-Cola-Werks entdeckt. Sofort alarmierte sie die Polizei. Und sie behielt einen kühlen Kopf. Mit ihrem Handy machte die Frau Fotos von der Schlange und schickte sie gleich auf die Inspektion. „So konnte ich abklären, dass das nichts Heimisches ist“, berichtet Polizist Helmut Eberl. Dass die Spaziergängerin so ruhig blieb, sei nicht selbstverständlich. „Manche erschrecken ja schon wegen einer Blindschleiche.“

Ein Feuerwehrmann präsentiert die Königspython.

Eberl schickte die Feuerwehrleute in den Wald, um das Tier einzufangen. „Die Schlange war recht handsam“, berichtet er. Ein Königspython ist nicht giftig. „Man kann die Schlange sogar als Haustier halten, das ist nichts Illegales“, erklärt der Polizist. Ob die Schlange ihrem Besitzer entwischt ist, oder ausgesetzt wurde, ist nicht bekannt. Verlustmeldung gibt es noch keine. Doch wenn das Tier ausgebüchst sei, werde sich der Besitzer schon melden. Wenn nicht, wird ermittelt. Denn das Tier einfach aussetzen, gilt als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

Wie lange die Schlange im Wald war, ist schwer zu klären. Jetzt ist der Königspython in der Reptilienauffangstation München. „Dem Tier geht es gut.“ (imu)

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