Wetterphänomen

Künftig mehr Tornados im Fünfseenland?

Das Foto von dem Tornado machte Merkur-Leserin Sigrid Smuda-Fröschl, das linke Helfer der DLRG.

Der Tornado vom Wochenende könnte kein Einzelfall bleiben. Meteorologen erwarten mehr derartiger Wasserhose. 

Landkreis – Der Tornado über dem Starnberger See hat viele Menschen auch noch am Montag beschäftigt. Wie berichtet, hatte sich das Wetterphänomen am Samstag kurz vor 16 Uhr in Höhe Garatshausen gebildet. Nach kurzer Zeit war der Tornado, eine sogenannte Wasserhose, wieder verschwunden, ohne Schaden angerichtet zu haben. „Plötzlich hatte sich in der Wolkendecke ein weißes Band gebildet, das sich wie ein Rüssel zur Wasseroberfläche bewegte“, sagte Augenzeuge Florian Lindner. 

Meteorologe Siegmar Lorenz von der Station des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Hohenpeißenberg hatte sich „begeistert“ von den Fotoaufnahmen des Phänomens gezeigt. Zwei weitere Tornado-Fotos unserer Leser wollen wir hier noch veröffentlichen. Lorenz geht davon aus, dass solche bislang „eher seltenen Ereignisse“ in Bayern zunehmen werden. „Klimawandelbedingt wird es in Zukunft sicher öfter solche Phänomene zu sehen geben“, sagte er im Gespräch mit dem Starnberger Merkur.

Krass: Pilot muss drei Tornados bei Landung umfliegen

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