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Gestohlenes KZ-Tor: Das ergab die "XY"-Suche

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XY-Moderator Rudi Cerne
XY-Moderator Rudi Cerne. © Thomas R. Schumann

Dachau - 100 Kilogramm ist es schwer - und doch so einfach geklaut: das Dachauer KZ-Tor. Der rätselhafte Fall wurde nun auch in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ungelöst" gezeigt.

Fünf neue Hinweise sind im Rahmen von "Aktenzeichen XY ungelöst" eingegangen. Nähere Details gaben die Ermittler noch nicht bekannt. Allerdings werten sie das Ergebnis bereits als Erfolg. Die TV-Sendung sollte laut Kripo Fürstenfeldbruck den Druck auf die Diebe erhöhen. Man will ganz deutlich machen: Die Suche wird mit Nachdruck verfolgt.

Zwei Monate ist der Diebstahl der historischen

Dachau KZ-Tor gestohlen
Wer hat das über 100 Kilogramm schwere KZ-Tor in Dachau geklaut? © picture alliance / dpa

Tür zum ehemaligen Konzentrationslager Dachau mit der Parole „Arbeit macht frei“ her. Wer sie gestohlen hat, ist weiter ein Rätsel. Bei der Lösung soll nun das Fernsehpublikum helfen. Gerhard Drexl von der Polizei in Fürstenfeldbruck rief mögliche Zeugen am Mittwochabend in der ZDF-Fahndungssendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ auf, sich zu melden. Die Ermittler gehen davon aus, dass mindestens zwei Diebe am Werk waren, um das 100 Kilo schwere Tor mitzunehmen.

Bisherige Hinweise haben die Ermittler bislang nicht weitergeführt. Zwei Zeugen hatten unabhängig voneinander berichtet, sie seien in der Nacht des Diebstahls von Fremden mit ausländischem Akzent angesprochen und nach dem Weg zur KZ-Gedenkstätte gefragt worden. Doch auch diese Spuren verliefen im Sande. 10 000 Euro Belohnung sind ausgesetzt. Bei der Verkündung der ersten Ergebnisse nach der Ausstrahlung des Sendung im ZDF-Teletext waren am späten Mittwochabend zunächst aber keine neuen Hinweise dabei.

kg/dpa

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