Gesundheitsamt schlägt Alarm

Landkreis Freising: Trinkwasser abkochen!

Freising - Das Gesundheitsamt Freising fordert die Einwohner des Landkreises nach einem aktuellen Befund dazu auf, ihr Trinkwasser abzukochen. Folgende Gebiete sind betroffen:

Wie das Landratsamt Freising mitteilt, liegt im Bereich der Wasserversorgung Hallertau eine Grenzwertüberschreitung vor. Das hat ein aktueller Befund von Trinkwasserproben ergeben.

Wegen einer möglichen Belastung des Trinkwassers mit Keimen, die Durchfälle und andere Erkrankungen hervorrufen könnten, haben das Gesundheitsamt Freising und der Zweckverband Wasserversorgung Hallertau nun ein Abkochgebot für das Trinkwasser für alle Betroffenen (siehe unten) ausgesprochen. Ausgenommen ist nur die Stadt Mainburg.

Das müssen Sie beachten:

1. Wasser, welches aus den Anlagen der Zweckverbände – außer Stadt Mainburg – entnommen wird, darf ab sofort zum unmittelbaren Genuss (Trinkwasser), zur Zubereitung von Speisen und Getränken (Säfte, Säuglingsnahrung, Speiseeis, Eiswürfel etc.) oder bei der Behandlung von Lebensmitteln (z.B. Waschen von Salat und Gemüse) nur in abgekochtem Zustand verwendet werden (bis es sprudelt).

2. Gegenstände, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, wie z.B. Ess- und Trinkgeschirr können in Geschirrspülautomaten bei einer Temperatur von 60° C oder darüber gereinigt werden. Sofern keine entsprechende Reinigung möglich ist, muss ab sofort ebenfalls abgekochtes Wasser verwendet werden. Auf eine vollständige Trocknung nach der Reinigung ist zu achten.

Betroffen im Landkreis Freising sind die Gebiete:

Hausmehring, Katharinazell, Kreuzholzen, Häringsschwaig, Dreifaltern, Roßbeg, Fuchswinkl, Ammersberg, Gütersberg, Haslreuth, Stadlhof, Ort Gammelsdorf, Flickendorf, Starkhof, Reith, Weichsberg, Traich, Hiendlberg. Giglberg, Winbürg, Kothingried

Gemeinde Rudelzhausen

Stadt Moosburg NUR Ortsteile Niederambach, Oberambach, Kirchamper, Feldkirchen, Pillhofen und Murr

Markt Au/Hallertau ohne die Ortsteile Dellnhausen, Abens, Hemhausen, Holzhof, Hirnkirchen

Markt Nandlstadt mit den Baugebieten Nandlstädter Höhe I, II und Kollerhölzl sowie mit Baumgarten, Kronwinkl, Reith, Zeilhof, Schatz, Hadersdorf, Altfalterbach, Bockschwaig, Schwaig, Kollersdorf, Tölzkirchen, Gründl, Kitzberg, Figlsdorf, Wadensdorf, Aiglsdorf, Höllbauer, Mailendorf, Brudersdorf, Weihersdorf, Kleinwolfersdorf, Riedhof, Kleingründling, Zulehen, Faistenberg, Bauernried, Großgründling, Oberholzhäuseln, Unterholzhäuseln, Riedglas, Andorf, An der Forstleiten und Thalsepp

Gemeinde Attenkirchen mit Attenkirchen, Gfeichtet, Pfettrach, Brandloh, Aign, Roggendorf, Aignrüpel, Staudhausen, Gütlsdorf, Pischlsdorf, Berging, Rannertshausen, Hettenkirchen, Wimpasing, Kronsdorf, Götzendorf, Thalham, Haarland, Hohenmorgen, Gallersberg, Gehausen und Eisenthal

Gemeinde Haag an der Amper mit Haag / Amper, Weihrinnen, Sollern, Plörnbach, Holzhäusl, Wörlhof, Hausmehring, Obermarchenbach, Mittermarchenbach, Untermarchenbach, Seeberg, Inkofen und Wälschbuch

Gemeinde Mauern mit Mönchberg, Wölflmühle, Kleidorf, Thal, Gandorf, Scheckenhofen, Kronwinkl, Hörgersdorf und Schwarzenberg

Gemeinde Wang mit Inzkofen, Sixthaselbach, Bergen, Burgschlag, Grub, Schöneck, Holzdobl, Weghausen, Einhausen, Dornhaselbach, Schweinersdorf, Hagsdorf, Schlaghäuseln, Schlagsimmer und Kreutwastl

Gemeinde Wolfersdorf mit Berghaselbach, Thonhausen, Kastenhofen, Sörzen, Kaltenberg, Seel, Badendorf und Alsdorf

Gemeinde Zolling mit Oberappersdorf, Unterappersdorf, Gerlhausen, Walkertshausen, Osterimbach, Ölpersberg, Haidhof und Harland

Gemeinde Obersüßbach

Markt Wolnzach (Ehemalige Gemeinde Berg)

Stadt Geisenfeld Kollmhof, Obermettenbach, Untermettenbach, Untereulenthal, Obereulenthal, Unterpindhart.

im Landkreis Kelheim die Gemeinden: Aiglsbach, Attenhofen, Elsendorf und Volkenschwand.

Außerdem wird dem Trinkwasser vorübergehend Chlor zur Desinfektion im zulässigen Rahmen der Trinkwasserverordnung zugegeben.

Betroffene Bürger können sich beim Zweckverband Hallertau unter der Telefonnummer: 08752/868590 informieren.

pm

Rubriklistenbild: © dpa

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