Niedergesäß hauchdünn vorne

Ebersberger Landratswahl: Knapper Sieg für CSU-Mann

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Vor der Wahl: SPD-Kandidat Ernst Böhm (l.) und CSU-Mann Robert Niedergesäß (r.) beim Händedruck.

Ebersberg - Der Vaterstettener Bürgermeister Robert Niedergesäß (CSU) ist neuer Landrat im oberbayerischen Kreis Ebersberg. Bei der Stichwahl am Sonntag hatte er aber nur einen hauchdünnen Vorsprung.

50,96 Prozent stimmten für den bisherigen Rathauschef. Der Grafinger Kaufmann Ernst Böhm (SPD) kam auf 49,04 Prozent. Beim ersten Urnengang am 14. April hatte Niedergesäß die absolute Mehrheit mit 48,0 Prozent noch verfehlt, Böhm war nach Angaben des Landratsamtes auf 32,2 Prozent gekommen.

Der östlich von München gelegene Landkreis Ebersberg zählt knapp 130 000 Einwohner in 21 Gemeinden. Die Amtszeit des neuen Landrates beginnt am 1. Mai und endet erst mit der übernächsten Kommunalwahl im Jahr 2020. Bei den turnusmäßigen Kommunalwahlen im kommenden Jahr steht der Landrat von Ebersberg also nicht zur Disposition. Die Wahl war notwendig geworden, weil der seit 2002 amtierende Landrat Gottlieb Fauth (CSU) aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat. Die Wahlbeteiligung lag am Sonntag nach Angaben der Behörde bei 41,45 Prozent.

dpa

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