10.000 Euro Strafe

Brummi-Fahrer 30 Stunden länger als erlaubt am Steuer

Fürstenfeldbruck - Eher zufällig hat die Polizei auf der A8 einen Lastwagenfahrer aus dem Verkehr gezogen, der seine Lenkzeit notorisch und zum Teil um bis zu 30 Stunden überschritten hat. Und das ist längst nicht alles:

Der 23 Jahre alte Fahrer eines 24-Tonners hatte nicht nur über mehrere Wochen hinweg seine Lenkzeit permanent überschritten, sondern die vorgeschriebenen Pausen zudem noch erheblich verkürzt. Kein Wunder also, dass er den Beamten sein digitales Kontrollgerät nur widerwillig aushändigte, als diese ihn auf dem Weg nach Baden-Württemberg auf der A8 bei Fürstenfeldbruck aus dem Verkehr zogen.

Die Polizisten entdeckten bei der Kontrolle außerdem, dass der 23-Jährige es mit der personalisierten Fahrerkarte, die bei jedem Lenker festhält, wann er mit dem Lkw gefahren ist, nicht so genau genommen hatte. Entweder er steckte sie bei Fahrtantritt gar nicht erst in das dafür vorgesehene Gerät oder er nutzte gleich die Fahrerkarte seines Cousins, der laut Polizei nicht einmal mit im Lastwagen gesessen hatte.

Doch damit nicht genug: Auch eine erforderliche Genehmigung zur gewerblichen Beförderung von Gütern konnte der Brummi-Fahrer, dessen Ladung aus Eisenblechen bestand, nicht vorweisen. Aufgrund all dieser massiven Verstöße hat die Polizei nun ein Bußgeld von 10.000 Euro gegen den 23-Jährigen verhängt. Zudem wird sein Chef in den nächsten Tagen unangenehme Post von den Beamten erhalten.

mm

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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