Die Polizei ermittelt

Lastwagen mit Bauschutt waren total überladen

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Als auf dem Gelände der ehemaligen Paulaner-Brauerei am Nockherberg in München die alten Gebäude abgerissen wurden, entstand jede Menge Bauschutt. Beim Abtransport Anfang des Jahres gab es offenbar Unregelmäßigkeiten. Die Polizei ermittelt wegen illegalen Wettbewerbsvorteils.

München/Landkreis–  Im Februar fiel der Polizei bei Kontrollen mehrerer Muldekipper, die zu einer Abbruchfirma im Landkreis Fürstenfeldbruck fuhren, auf, dass die Fahrzeuge erheblich überladen waren. Auf der Deponie wurde der Bauschutt von der Falkenstraße abgeladen. Statt der erlaubten 40 Tonnen brachten die Fahrzeuge 44 bis 50 Tonnen auf die Waage. „Da aufgrund der Wiegeprotokolle feststellbar war, dass die eingesetzten Transportunternehmer ihre Gewinne durch Überladung der Lastwagen vergrößerten, wurde beim Amtsgericht ein Durchsuchungsbeschluss beantragt“, heißt es von Seiten der Polizei.

Ende März wurde dieser vollzogen. Dabei handelt es sich um 26 Firmen, die sich für das Projekt zusammengeschlossen hatten. Etwa 1200 Wiegeprotokolle werteten die Ermittler aus.

Dies gestaltete sich als äußerst aufwändig und dauerte bis vergangenen Freitag. Dabei stellte sich heraus, dass bei 264 Fahrten das Gesamtgewicht teilweise um mehrere tausend Kilogramm überschritten worden war. Die 26 Firmen wollten offenbar mit möglichst wenig Fahrten möglichst viel Bauschutt transportieren und sich somit Kosten sparen. Etwa 30 000 Euro sollen sie so eingespart haben.

Die Münchner Polizei betont vor allem, dass bei einer derartigen Überladung die Unfallgefahr steigt und andere damit gefährt werden. Die Firmen müssen sich nun nicht wegen Betrugs verantworten, sondern weil sie sich gegenüber korrekt handelnden Mitbewerbern einen Vorteil verschafften.  weg

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