Strauß-Vertrauter und CSU-Vordenker Wilfried Scharnagl ist tot

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Ermittlungen gegen JUZ-Mitarbeiter laufen weiter

Brisanter Fall: Lehrer wurde des sexuellen Missbrauchs bezichtigt 

Das Verfahren gegen einen Lehrer, der an einer Schule im nördlichen Landkreis unterrichtet hat, wurde eingestellt. Bei einem anderen Fall laufen noch die Ermittlungen.

Landkreis – Zwei brisante Fälle im Landkreis Garmisch-Partenkirchen haben in den vergangenen Monaten die Staatsanwaltschaft München II beschäftigt. Einer ist inzwischen aus strafrechtlicher Sicht abgeschlossen. Bei dem anderen laufen die Ermittlungen noch.

Bei diesem geht es um einen inzwischen entlassenen Mitarbeiter des Jugendzentrums (JUZ) in Garmisch-Partenkirchen. Er soll kinderpornografisches Material besessen haben. Die Staatsanwaltschaft hält sich bei solchen Ermittlungen bedeckt. Karin Jung aus der Pressestelle teilt lediglich mit, dass die Ermittlungen noch nicht zu einem Ende gekommen sind. „Das Verfahren ist anhängig.“ Der Mann war im März dieses Jahres fristlos von der Marktgemeinde entlassen worden – als die Vorwürfe bekannt wurden. Das Rathaus versprach eine umfassende Aufarbeitung.

Rückkehr des Lehrers an seine bisherige Schule wird ausgeschlossen

Heikel ist auch der Fall eines Lehrers an einer Schule im nördlichen Landkreis. Gegen ihn stand der Verdacht auf sexuellen Missbrauch im Raum. Früh zeigte sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, dass es sich wohl nicht um eine „massive strafrechtliche Handlung“ ging. Das Verfahren wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft inzwischen eingestellt. „Ein hinreichender Tathinweis war aus rechtlichen und tatsächlichen Gründen nicht zu führen.“

Das betrifft die strafrechtliche Ebene. Wie Schulrat Markus Köpf erklärt, läuft noch ein Disziplinar-Verfahren gegen den suspendierten Mann – vor dem hochsensiblen Hintergrund, dass es sich bei dem Fall um den Umgang eines Lehrers mit einer Schutzbefohlenen handelt. Die Ermittlungen, an deren Ende der Gang vor das Verwaltungsgericht stehen kann, führt die Landesanwaltschaft. Viele Fragen sind also noch offen: Eines ist aber bereits jetzt lauf Köpf klar: Selbst wenn sich alle Vorwürfe als falsch erweisen, würde der Lehrer nicht an seine bisherige Schule zurückkehren.

Rubriklistenbild: © dpa/Seeger

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