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Bergwacht Lenggries im Einsatz

Bergwacht rettete abgestürzten Mountainbiker - für Wanderer (48) kommt jede Hilfe zu spät

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Der Polizeihubschrauber lässt einen Retter der Lenggrieser Bergwacht auf den Grat des Schafreiter ab um den Verstorbenen zu bergen.

Die Lenggrieser Bergwacht war am Wochenende mehrfach im Einsatz: Für einen Wanderer kam jede Hilfe zu spät.

Lenggries - Das vergangenen Wochenende bescherte den Lenggrieser Bergrettern zahlreiche Einsätze. Traurig endete der am Samstagmittag. Für einen 48-Jährigen aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen kam jede Hilfe zu spät. 

Der Wanderer war unterhalb des Gipfels des Schafreiters (2102 Meter) zusammengebrochen und bewusstlos liegen geblieben. Andere Wanderer hatten den Notruf gewählt und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte mit der Reanimation begonnen.

Der Rettungshubschrauber Christoph Murnau setzte zwei Lenggrieser Bergretter sowie die medizinische Besatzung des Hubschraubers per Winde am Einsatzort ab. „Nach kurzer Zeit konnte der Notarzt aber nur noch den Tod des Mannes  feststellen“, berichtet Sylvia Frei, Sprecherin der Lenggrieser Bergwacht. Ein Polizeihubschrauber brachte den Verstorbenen ins Tal. Das Kriseninterventionsteam der Bergwacht kümmerte sich anschließend um den Begleiter des verstorbenen Wanderers.

60-Meter-Sturz durch felsendurchsetztes Gelände

Schlimm hätte am Sonntag auch der Unfall eines Mountainbikers am Grammersberg ausgehen können. Der Mann (31) war auf dem schmalen Gratweg zwischen Grammersberg und Pirschschneid ausgerutscht und etwa 60 Meter weit durch steiles felsendurchsetztes Gelände abgestürzt.

An dieser Stelle des Grates rutschte der Radfahrer ab und stürzte hinunter.

Seine zwei Begleiter wählten den Notruf - ähnlich wie bei einem anderen Fall, als ein 80-jähriger Jäger bei Schneizlreuth 50 Meter in die Tiefe stürzte. Vier Bergwachtler machten sich zu Fuß und mit dem Bergrettungsfahrzeug Richtung Einsatzstelle auf. Der Rettungshubschrauber RK 2 aus Reutte brachte einen weiteren Bergretter mit der Seilwinde zum Einsatzort. „Da in dem Gelände akute Absturzgefahr bestand, sicherte die Bergwacht zunächst das Gelände ab, bevor auch die medizinische Besatzung des Hubschraubers zu dem Verletzten gebracht werden konnte“, schildert Frei.

78-Jährige stürzt mit ihrem Fahrrad

Der Radfahrer hatte Glück im Unglück und den Absturz mit mittelschweren Verletzungen überstanden. Der Rettungshubschrauber flog den 31-Jährigen ins Krankenhaus. „Aufgrund eines Gewitters konnte das ebenfalls abgestürzte Mountainbike nicht mehr geborgen werden“, so Frei.

Auf dem Rückweg mussten sich die Bergretter dann noch um eine 78-jährige Frau aus dem Landkreis Erding kümmern. Sie war bei der Abfahrt vom Forsthaus Aquila Richtung Fall mit dem Rad gestürzt und hatte sich mehrere Gesichtsverletzungen zugezogen. Passanten, die mit dem Auto vorbeikamen,  hatten die Frau entdeckt und die Verletzte ins Auto gesetzt, da es aufgrund des Gewitters bereits zu regnen begonnen hatte. „Die zufällig vorbeikommenden Bergretter versorgten die Verletzte und übergaben die Frau anschließend an den Rettungsdienst“, so Frei.

Wanderin an den Rossstein-Almen mit Kreislaufproblemen

Zur gleichen Zeit wurde die Bergwacht Lenggries zu einer Wanderin auf die Rossstein-Almen gerufen. Die 32-Jährige hatte Kreislaufprobleme und konnte nicht mehr allein absteigen. Die Retter brachten Sie mit dem Bergrettungsfahrzeug ins Tal.

Quelle: Bergwacht Lenggries

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Lesen Sie auch: Eine 85-jährige Lenggrieserin wurde am Freitag bei einem Unfall auf der B 13 bei Lenggries getötet, eine weitere Frau schwer verletzt.

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