Dramatischer Vorfall im Hambacher Forst: Journalist aus großer Höhe abgestürzt

Dramatischer Vorfall im Hambacher Forst: Journalist aus großer Höhe abgestürzt

Umstände geben noch Rätsel auf

Polizei informiert im Video: Sohn tötet Vater in Ottobrunner Keller

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Sie informierten über das Familiendrama in Ottobrunn.

In Ottobrunn hat sich am Mittwochabend ein schreckliches Familiendrama mit tödlichem Ausgang ereignet. Ein 42-Jähriger hat seinen Vater in einem Keller erschlagen, die Mutter fand beide vor.

  • Ein 42-Jähriger soll seinen Vater in einen Ottobrunner Keller mit „massiver stumpfer Gewalt“ gegen den Kopf erschlagen haben.
  • Die Staatsanwaltschaft bewertet die Tat rechtlich als Mord. Zu Motiv und Hergang ist noch nichts bekannt.
  • Der Tatverdächtige wurde am Tatort festgenommen. Die Staatsanwaltschaft geht derzeit von einer psychischen Erkrankung aus.
  • Die Geschehnisse am Tattag geben den Ermittlern noch Rätsel auf.

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6.58 Uhr: Die psychischen Probleme des Tatverdächtigen belasteten die die Familie schon lange: Er war das Sorgenkind, lebte zurückgezogen im Dachgeschoss des Hauses, war arbeitslos. Bis es am Mittwoch zu dem schrecklichen Drama kam und er seinen Vater erschlug und seine Mutter angriff. Mehr über die tragischen Hintergründe der Bluttat in Ottobrunn lesen Sie hier.

Die Nachrichten vom Donnerstag

11.50 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet. Zu ergänzen ist noch, dass die Ehefrau (und Mutter des Tatverdächtigen) am Mittwoch gegen 20 Uhr ihren Mann leblos im Keller fand. Sie wählte den Notruf und entdeckte kurz darauf ihren Sohn, der nicht im Elternhaus wohnte, aber jederzeit Zugang hatte. Es kam zum Streit, bei dem die Frau verletzt wurde, sie hat sich den Arm gebrochen - die eintreffenden Polizei- und Rettungskräfte schritten ein. Ihrem Ehemann konnten sie nicht mehr helfen.

11.47 Uhr: Nähere Angaben zu Tatwerkzeug und Ablauf können die Ermittler noch nicht machen. Ebenso ist das Motiv noch ungeklärt. „Wir wissen noch nicht, was zwischen Vater und Sohn am Tattag vorgefallen ist“, erklärt Josef Wimmer von der Mordkommission. Ebenso konnte der Vater nach dem Einsatz der Feuerwehr in der Wohnung seines Sohnes keine Angaben zu dessen Aufenthaltsort machen.

Am Tattag hat es bereits einen merkwürdigen Vorfall gegeben

11.45 Uhr: Die Ermittler sprechen nun darüber, dass der Tatverdächtige bereits auffällig geworden ist im Rahmen eines Körperverletzungsdelikts gegen einen ihm Unbekannten. Allerdings mit vergleichsweise geringen Folgen, so Florian Weinzierl von der Staatsanwaltschaft. Weinzierl: „Wir haben keine Anhaltspunkte für Gewaltanwendungen, keine Anhaltspunkte für Verbrechenstatbestände.“ Der 42-Jährige wohnt nicht in der elterlichen Wohnung, aber ebenfalls im Landkreis München. Der Mann ist ledig und arbeitssuchend. Er ist außerdem bereits wegen des Brandes eines Sofas in Erscheinung getreten, auch 2017. Hier habe man ihm aber keine Schuld nachweisen können, so Weinzierl. Und es habe sich lediglich um eine Sachbeschädigung gehandelt.

11.34 Uhr: Josef Wimmer, Leiter der Mordkommission, berichtet, dass es bereits um 4 Uhr am Tattag einen Vorfall in der Wohnung des Tatverdächtigen gegeben habe: Es wurde ein Brand gemeldet. Als Polizei und Feuerwehr eintrafen, war der 42-Jährige allerdings nicht anwesend. Ob er den Brand selbst gelegt hat, muss noch ermittelt werden. Ein technischer Defekt könne hingegen ausgeschlossen werden. 

11.30 Uhr: Die Pressekonferenz läuft an. Nach aktuellem Stand hat ein 42-Jähriger seinen 76-jährigen Vater erschlagen. Dabei wendete er laut Polizei „massive stumpfe Gewalt“ gegen den Kopf an. Die Staatsanwaltschaft geht nach derzeitigem Ermittlungsstand am Tatort und den Aussagen der Ehefrau des Opfers von Mord aus. 

Mord in Ottobrunn: Die Pressekonferenz im Livestream

Ottobrunn - In Ottobrunn hat sich am Mittwochabend ein schreckliches Familiendrama ereignet. Die Polizei ermittelt wegen eines vollendeten Tötungsdelikts, der sich im Rahmen einer Familien-Streitigkeit ereignet haben soll. Der mutmaßliche Täter wurde bereits festgenommen.

Er wird psychiatrisch untersucht. Das Ergebnis entscheidet darüber, ob die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl oder einen Unterbringungsbefehl in einer psychiatrischen Einrichtung erlässt. Florian Weinzierl von der Staatsanwaltschaft hält die zweite Option zum jetzigen Zeitpunkt für wahrscheinlicher. 

Mehr Details zum derzeitigen Ermittlungsstand werden bei einer Pressekonferenz im Polizeipräsidium ab 11.30 Uhr bekanntgegeben. Wir übertragen sie im Livestream, danach kann man die Pressekonferenz im Video sehen.

Rede und Antwort stehen werden Josef Wimmer (Leiter der Mordkommission) und Florian Weinzierl von der Staatsanwaltschaft (zunächst war von Anne Leiding die Rede). 

kg/ Video: Glomex

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