24-Stunden-Streik in München

Lufthansa: Jeder zweite Flug fällt aus

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Fluggäste stehen in der Schalterhalle am Münchner Flughafen neben Feldbetten.

München - Das Bordpersonal der Lufthansa streikt 24 Stunden lang: Wegen des Ausstands am heutigen Freitag hat die Fluggesellschaft in München die Hälfte ihrer 620 Starts und Landungen gestrichen.

Der zweitgrößte deutsche Flughafen ist damit etwas weniger stark betroffen als die anderen Airports. Ein Sprecher der Streikleitung in München zeigte sich am frühen Freitagmorgen zufrieden mit der Entwicklung. „Der Dienstag ist bereits in unserem Sinne verlaufen. Nach einer Cool-Down-Phase nach dem Streik am Freitag wird man mit dem Lufthansa-Management versuchen auszuloten, an welchen Punkten man aufeinanderzugehen kann“, sagte der Sprecher.

Airlines & ihre Flugbegleiterinnen

Airlines & ihre Flugbegleiterinnen

Ein Lufthansa-Sprecher hatte am Donnerstag gesagt, der Notflugplan werde sehr wahrscheinlich wie geplant umgesetzt. Weil die Flugbegleiter-Gewerkschaft den Ausstand schon am Dienstag angekündigt hatte und die Lufthansa sich vorbereiten konnte, dürften die Belastungen für die Passagiere geringer sein. Fast 1200 in München gestrandete Passagiere hatten die Nacht zum Mittwoch in Hotels oder auf Feldbetten im Flughafen verbringen müssen.

„Wir sind aber auf jede Situation gut vorbereitet“, sagte der Sprecher. Hunderte Feldbetten stünden bereits im Terminal bereit. Laut Notflugplan soll jeder zweite Interkontinentalflug von und nach München stattfinden. Zusätzliche Mitarbeiter zur Betreuung von Fluggästen am Flughafen seien den Angaben zufolge nicht eingeplant.

dpa

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