Sie kamen aus Guinea

Auf der Flucht vor Papa - und der Familie der Braut: Männer bitten am Flughafen um Asyl

In diesen Familien scheint der Haussegen gewaltig schief zu hängen: Zwei Männer aus Guinea klopften am Donnerstag bei der Bundespolizei am Münchner Flughafen, um Asyl zu beantragen.

Flughafen - Die 26 und 29 Jahre alten Afrikaner gaben an, den eigenen Vater beziehungsweise die Familie seiner künftigen Gattin sowie den Verteidigungsminister zu fürchten. Die Männer waren aus Marokko eingereist. 

Bei der Passkontrolle stellte sich laut Polizeisprecher Christian Köglmeier heraus, dass sie keinerlei Reisedokumente bei sich hatten. Der 29-Jährige sagte aus, sein Vater sei Polizeikommandant. Er selbst solle zum Militär. Davor habe er Angst. Sein Vater zwinge ihn aber. 

Der Jüngere erklärte, die Familie seiner Frau sei hinter ihm her und akzeptiere ihn nicht als Gatten. Der Grund: Der Verteidigungsminister Guineas habe auch ein Auge auf die Holde geworfen. Die Bundespolizei überstellte die beiden ans Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Rubriklistenbild: © Alexandra Stolze

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