Schule ergreift Maßnahmen

Mann spricht Kinder vor Wolfratshauser Grundschule an und lockt mit Süßigkeiten

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Symbolbild

Es ist der Albtraum aller Eltern: Ihr Kind wird von einem Unbekannten angesprochen und mit Süßigkeiten weggelockt. An der Grundschule am Hammerschmiedweg ist genau das kürzlich passiert.

Wolfratshausen –  Die Polizei kann nach dem Vorfall an der Schule aber Entwarnung geben: Ein strafrechtlich relevanter Hintergrund sei nicht erkennbar. Die Schule ergreift trotzdem Maßnahmen.

„Zwei Schüler aus der ersten Klasse wurden am Mittwoch nach Schulschluss von einem Mann angesprochen und gingen mit ihm mit“, teilte Rektor Frank Schwesig in einem Elternbrief mit. Der den Kindern unbekannte Mann gab demnach den Kleinen Süßigkeiten. Das Geschehnis, so schreibt Schwesig, habe er der Wolfratshauser Polizei mitgeteilt.

Kindern klarmachen, dass sie auf keinen Fall mit Fremden gehen sollen

Die Beamten trafen den Mann an Ort und Stelle an. „Er ist uns bereits bekannt“, sagt der stellvertretende Dienststellenleiter Michael Bayerlein auf Nachfrage unserer Zeitung. „Er hat so etwas bereits mehrmals in der Vergangenheit gemacht.“ Man habe mit dem Mann ein „intensives Gespräch“ geführt und ihm klar gemacht, dass er dieses Verhalten zu unterlassen habe. Bayerlein betont: „Es liegt kein strafrechtlicher Hintergrund vor. Irgendwelche strafrechtlichen Absichten können wir definitiv ausschließen.“

Grundsätzlich gebe es derlei Fälle in der Loisachstadt nur sehr selten. „Es kommt höchstens vor, dass zum Beispiel ältere Menschen im Vorbeigehen einem Kind etwas Süßes geben.“ Mit den Schülern der Grundschule wurde nach dem Vorfall über das Verhalten gegenüber fremden Personen gesprochen. Bayerlein rät Eltern, ihren Kindern Folgendes mitzugeben: „Wenn ein Fremder ein Kind anspricht, sollte es sich nicht in ein Gespräch verwickeln lassen, weitergehen, keine Geschenke annehmen und unter keinen Umständen mit der Person mitgehen – egal, was diese verspricht. Sollte es der Fremde massiver versuchen, das Kind zu überreden, sollte es weglaufen und gezielt Passanten um Hilfe bitten.“ 


Dominik Stallein

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