Begleiter waren schon umgekehrt

Mann stirbt im Starnberger See - sein Winken half ihm nichts

Ein Wolfratshauser hat beim Schwimmen im Starnberger See einen Schwächeanfall erlitten. Offenbar versuchte er noch verzweifelt zu signalisieren, dass er in Not war - das rettete ihn aber nicht. 

Starnberg/Münsing - Bei einem Badeaufenthalt am Starnberger See erlitt am Samstagnachmittag ein 82-jähriger Mann einen Schwächeanfall und ging während des Schwimmens plötzlich unter. Das teilt die Polizei in ihrem aktuellen Pressebericht mit. 

Der Rentner war gemeinsam mit einer kleinen Gruppe beim Schwimmen am Ostufer im Bereich Münsing. Während seine Begleiter gegen 16.30 Uhr ans Ufer zurückkehrten, entschloss sich der Wolfratshausener dazu, noch etwas weiter hinaus in Richtung Badeboje zu schwimmen. 

Eine Frau, die sich beim Zurückschwimmen nochmals kurz umblickte, sah den 82-Jährigen noch winken, konnte aber nicht ahnen, dass dies die letzten Anzeichen vor seinem Ertrinkungstod waren. Kurze Zeit später entdeckte ein anderer Badegast den Rentner leblos im Wasser treiben. Alle sofort eingeleiteten Wiederbelebungsmaßnahmen an Land blieben ohne Erfolg. Der herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des Verunglückten feststellen.

Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen und geht derzeit von einem Badeunfall aus.

Das Pfingstwochenende 2017 am Starnberger See ist somit ebenso überschattet wie bereits das Osterwochenende, als ein Taucher starb.

mm

Rubriklistenbild: © dpa

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