Tiere werden zur Plage

Maulwürfe graben Friedhof um

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Maulwürfe stehen unter Naturschutz. Sie können lediglich vergrämt werden.

Die Maulwürfe sind derzeit auf dem Waldfriedhof in Höhenkirchen wieder besonders emsig und erweitern ihre Höhlensysteme. Gut zu erkennen an diversen Maulwurfshügeln auf dem Gelände. Die Bürger, die auf dem Waldfriedhof Gräber besuchen und pflegen , sind davon natürlich weniger begeistert.

Höhenkirchen-Siegertsbrunn– Zweite Bürgermeisterin Mindy Konwitschny (SPD) hat jetzt im Bauausschuss auf das Problem hingewiesen. Es sei ganz schlimm, wie es auf dem Friedhofsareal ausschaut, betonte sie und sah dringenden Handlungsbedarf.

Laut Bürgermeisterin Ursula Mayer (CSU) geht die Gemeinde immer wieder gegen die Maulwürfe vor. Sie erinnerte aber daran, dass der Maulwurf unter Naturschutz steht und man sich bei der Bekämpfung des Tieres an strenge tierschutzrechtliche Vorgaben zu halten habe. So könne man die Maulwürfe lediglich vergrämen, zum Beispiel, in dem man Holzpfähle in den Boden steckt und auf diese schlägt. Denn die blinden Insektenfresser haben ein sehr gutes Gehör und werden durch das dabei entstehende Geräusch gestört. Friedhofsmitarbeiter würden außerdem die Maulwurfshügel platt machen. Außerdem habe man auch schon Lebendfallen aufgestellt und die eingefangenen Tiere umgesiedelt, so Mayer. Doch die Maulwürfe würden sich im Friedhof immer wieder ausbreiten.  

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