Beerdigung in Gilching

Maxi Arland: Ein Lied für seinen geliebten Opa

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Maxi Arland.

München - Die Musik war sein Leben, und sie begleitete Rolf Arland (92) auch auf seinem letzten Weg: Bei der Beerdigung des Komponisten spielte Sohn Henry auf der Klarinette, auch Enkel Maxi Arland trauerte um den geliebten Opa.

Rolf Arland hieß bürgerlich Hans Mühlbauer. Mit Ganz in Weiß für Roy Black und Gute Freunde kann niemand trennen für Franz Beckenbauer schuf er zwei unvergessene Hits. Mit 92 Jahren starb Arland vergangenen Dienstag.

Die Sonne schien, als Rolf Arland am Samstag am Friedhof St. Vitus in Gilching beerdigt wurde. Nach dem Gottesdienst in der St.-Vitus-Kirche zog die Trauergemeinde zum Grab – begleitet von Mozarts Klarinettenkonzert. Ein Werk, vollendet im Todesjahr Mozarts 1791, das Rolf Arland besonders geschätzt hatte. Maxi Arland stand am Grab neben Bruder Hansi und Vater Henry sowie Pfarrer Christoph Lintz.

Um seinem Vater die letzte Ehre zu erweisen, gab Henry Arland ein letztes Klarinettenkonzert: Er spielte das Lied Auld Lang Syne (sinngemäß „längst vergangene Zeit“), zu deutsch Nehmt Abschied, Brüder – ein Lebewohl mit dieser berühmten Melodie.

Auch Maxi Arland verneigte sich ein letztes Mal vor seinem Großvater. „Ich kann nicht in Worte fassen, wie traurig mich das macht“, schreibt er auf seiner Internet-Seite. „Sehr gerne erinnere ich mich an die vielen Anekdoten meines Opas. Er konnte so wunderbar erzählen und war mir immer ein großes Vorbild.“ Bei jedem Besuch habe er ihm eine neue Komposition vorgespielt. Maxi Arland: „Das Klavierspielen und die Liebe zur Musik haben ihn bis ins hohe Alter fit gehalten. In seiner Musik und in unseren Herzen wird er ewig weiterleben.“

tz

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