B5-Alarm ausgelöst

Großalarm am Klinikum Starnberg: Feuerwehr soweit das Auge reicht

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Kleine Ursache, aber sicher ist sicher: Eine Spülmaschine hatte auf einer Station des Klinikums Starnberg gequalmt, ein Feuer gab es nicht. Vorsichtshalber rückten Feuerwehr und Rettungsdienst mit einem Großaufgebot an.

Eine starke Rauchentwicklung auf einer Station des Klinikums Starnberg hat am Freitagabend zu einem Großalarm für weit mehr als 100 Rettungskräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst geführt. Verletzt wurde niemand.

Starnberg - Feuerwehrfahrzeuge, soweit das Auge reicht: Wegen einer starken Rauchentwicklung im Klinikum Starnberg sind am Freitagabend mehrere Feuerwehren aus dem Raum Starnberg alarmiert worden. Der Brand stellt sich zum Glück als technischer Defekt heraus.

Wenn es in einem Krankenhaus brennt, brauchen die Rettungskräfte viele Leute - zum Löschen ebenso wie zum Evakuieren, falls dies nötig ist. Beim Alarm am Freitagabend war weder das eine noch das andere erforderlich. Eine Spülmaschine in einem Nebenraum einer Station hatte stark gequalmt. Deswegen wurde der Großalarm ausgelöst. Nach Angaben der Starnberger Polizei gab es aber keinen Brand. Verletzt wurde niemand. Ursache war nach ersten Erkenntnissen der Beamten ein technischer Defekt.

Im Einsatz waren sechs Feuerwehren mit rund 100 Einsatzkräften und rund 20 Fahrzeugen. Seitens des Rettungsdienstes kamen noch einmal so viele Fahrzeuge und Dutzende Helfer dazu - es musste bei diesem Alarm mit vielen Verletzten gerechnet werden. Ein Teil des Rettungsdienstes stand am Landratsamt in Bereitschaft. 

Evakuierung vorbereitet 

Die Feuewehren unter Leitung des Starnberger Kommandanten Markus Grasl gingen getrennt vor. Löschmannschaften aus Starnberg und Percha gingen auf die Station im zweiten Obergeschoss, um den - zum Glück nicht vorhandenen - Brand zu löschen, erklärte Grasl nach dem Einsatz. Die Wehren Leutstetten und Söcking bereiteten eine Evakuierung vor, während Berg und Pöcking in Bereitschaft blieben. Sammelpunkt war teils direkt am Krankenhaus, teils auf der Hanfelder Straße. Die Leitstelle hatten einen B5-Alarm ausgelöst - das gibt es nur selten. Vor Ort war auch Kreisbrandrat Markus Reichart. 

Nachdem es kein Feuer gab und in anderen Teilen des Krankenhauses auch kein Rauch festzustellen war, wurde auf eine Räumung verzichtet. Nach einer Stunde war der Einsatz vorbei. 

Auffällig war, dass die Brandmeldeanlage des Krankenhauses nicht ausgelöst hatte. Ob das mit einem rund einstündigen Stromausfall unmittelbar vor dem Alarm gegen 20.30 Uhr zu tun hatte, ist unklar. 

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