Starnberger im Krankenhaus

Messerstecher verletzt zwei Männer

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Mit Wasser säubert die Feuerwehr am Samstagabend den Tatort an der Josef-Jägerhuber-Straße in Starnberg.

München - Blutige Messer-Attacke auf zwei Starnberger: Ein offenbar drogensüchtiger Mann (34) hat am Samstagabend zwei Spezln (50 und 60) schwer verletzt.

Dem 60-Jährigen fügte der Messerstecher so schwere Schnittverletzungen zu, dass der Staatsanwalt die Tat als versuchtes Tötungsdelikt einstuft!

Tatort des blutigen Angriffs: eine Sitzbank an der Josef-Jägerhuber-Straße. Gegen 18 Uhr sitzen hier die späteren Opfer mit zwei weiteren Kumpels, trinken Bier. „Plötzlich kam da dieser Typ an, mit einer Pulle Bier in der Hand“, erzählt Jörg T., einer der Verletzen, der tz. „Wir haben ihn weitergeschickt. Wir wollten unsere Ruhe.“

Doch kurz darauf kommt Thomas H. zurück. Schnell zieht der 34-Jährige ein Taschenmesser, zieht es Erich W. übers Gesicht! Sofort schießt dem 60-Jährigen viel Blut aus den tiefen Schnitten. Jetzt packt Jörg T., ein Zwei-Meter-Hüne, den Messerstecher, ringt ihn zu Boden. „Doch irgendwie hat er es geschafft, mir das rechte Schienbein aufzuschlitzen.“ Jörg T. muss den Täter loslassen, der flüchtet.

Jörg T. (50) rang den Angreifer nieder. Als dieser ihm das Schienbein aufschlitzte, musste er ihn jedoch loslassen.

Innerhalb weniger Minuten sind Krankenwagen und die Polizei vor Ort. Die Sanitäter versorgen die Verletzen, Erich W. wird nach München in eine Spezialklinik gebracht. Jörg T. kommt ins Starnberger Krankenhaus, seine Schnittverletzungen werden mit zehn Stichen genäht. Der Messerstecher konnte dank Zeugen, die ihn verfolgt haben, kurz nach der Tat festgenommen werden. Er hatte die Tatwaffe noch bei sich. Der 34-Jährige wurde am Sonntag noch dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

jam

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