Mordfall Krailling: Tatverdächtiger nach Straubing verlegt

Krailling/München - Der mutmaßliche Doppelmörder von Krailling ist von der Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim in das Gefängnis in Straubing verlegt worden.

Das sagte der Pflichtverteidiger des Beschuldigten, Karl Peter Lachniet, am Samstag in München und bestätigte damit einen Bericht der “Süddeutschen Zeitung“. “Ich wollte ihn in Stadelheim besuchen, da wurde mir gesagt, dass er nach Straubing verlegt wurde. Warum, weiß ich auch nicht, da muss ich erstmal bei der Staatsanwaltschaft nachfragen.“

Womöglich soll in der niederbayerischen Justizvollzugsanstalt das psychiatrische Gutachten erstellt werden. Sobald das Ergebnis dieses Gutachtens vorliegt, soll die Anklage erhoben werden - vielleicht schon im August, wie Oberstaatsanwältin Andrea Titz vor wenigen Tagen mitgeteilt hatte. Der Prozess vor dem Landgericht München II könnte dann im November beginnen.

Die Staatsanwaltschaft will den dringend tatverdächtigen 50-jährigen Onkel der beiden Mädchen wegen zweifachen Mordes aus Heimtücke anklagen. Als mögliches Motiv gelten Schulden des Mannes. Der mutmaßliche Täter schweigt in der Untersuchungshaft zu den Vorwürfen.

dpa

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