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An der Halserspitz: Münchner rutscht aus und stürzt in die Tiefe – Partnerin unter Schock

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Von: Gabi Werner

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Halserspitz
An der Halserspitz in Kreuth ist ein 25-Jähriger am Samstag beim Abstieg ausgerutscht und in die Tiefe gestürzt. © Martin Becker

Bei einem Absturz an der Halserspitz in Kreuth wurde ein Bergsteiger am Samstagabend schwer verletzt. Der 25-Jährige war auf Altschnee-Resten ausgerutscht und in die Tiefe gestürzt.

Kreuth – Die Alarmierung der Bergwacht Rottach-Egern erfolgte gegen 19.30 Uhr. Ein Pärchen, beide Mitte 20, aus dem Münchner Norden stieg gerade von der Halserspitz in Richtung Kreuth ab, als der Mann den Halt verlor, über ein felsdurchsetztes Altschneefeld abrutschte und nach etwa 50 bis 80 Metern schwer verletzt liegen blieb. Zwei Wanderer, die das Unglück zufällig beobachtet hatten, setzten umgehend einen Notruf ab.

Münchner stürzt beim Wandern ab: Einsatzleiter verständigt umgehend den Rettungshubschrauber

Wie die Bergwacht berichtet, verschaffte sich der Einsatzleiter zunächst einen Überblick und versammelte die Einsatzkräfte an der Rettungswache. Nachdem alle Informationen eingeholt waren, alarmierte er den Rettungshubschrauber Christoph Murnau. Dieser flog die Unfallstelle direkt an, um den Verletzten schnellstmöglich zu versorgen, wie es im Pressebericht heißt. Nach dem Absetzen der medizinischen Crew beim Verletzten holte der Hubschrauber zwei bereitstehende Flugretter ab, die zur unverletzten Partnerin des Mannes geflogen wurden. Der Verunglückte selbst wurde nach der Erstversorgung in eine Klinik gebracht.

Partnerin des Mannes stand unter Schock

Derweil kümmerten sich die beiden Bergretter um die unter Schock stehende Partnerin des 25-Jährigen. Nachdem der Mann dem Klinikum übergeben worden war, flog der Hubschrauber zurück zur Einsatzstelle und holte die Frau und ihre Betreuer ab. Insgesamt waren sieben Bergretter im Einsatz.

Eine Woche zuvor: Person rutschte am Altweibersteig zur Tegernseer Hütte ab

Erst eine Woche zuvor waren die Rettungskräfte der Rottacher Bergwacht zu einer abgerutschten Person am Altweibersteig zur Tegernseer Hütte gerufen worden. Auch hier kam der Hubschrauber zum Einsatz, der die leicht verletzte Wanderin an Bord nahm und in ein Krankenhaus flog. „Die Crew der Polizei leistete eine fliegerische Höchstleistung bei den widrigen Bedingungen“, heißt es im Bericht der Bergwacht. An dem Tag herrschte massiver Nebel.

Bergwacht warnt vor vereisten Schneefeldern

Die Bergwacht nimmt die Vorfälle zum Anlass und bittet alle Bergsteiger, die aktuell herrschenden Bedingungen in den Bergen nicht zu unterschätzen. „Es liegen teilweise noch großflächig vereiste Schneefelder an manchen Stellen, die zur Gefahr werden können.“ gab

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