Amazonas-Wels bei Freising gefunden

Das stachelige Monster vom Stoibermühlsee

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Beim Kontrollfischen des Kreisfischereivereins ging den Anglern ein echter Exot ins Netz.

Freising - Begegnung der dritten Art am Stoibermühlsee bei Freising: Beim Kontrollfischen des Kreisfischereivereins ging den Anglern ein echter Exot ins Netz.

Bei dem Fisch handelt es sich den Experten zufolge vermutlich um einen Harnischwels, wahrscheinlich ein „Pterygoplichthys multiradiatus“. Das sei ein harmloser Fisch aus dem Amazonaseinzugsgebiet, der sich durch seine martialischen Stachelflossen gegen Fressfeinde wehren muss.

Die Freisinger Angler glauben, dass weder die Klimaveränderung noch ein superschneller Evolutionsprozess Ursache für das Auftreten dieses Fisches sein können. Wahrscheinlich habe jemand den Fisch für sein Aquarium gekauft – und ihn vielleicht wieder ausgesetzt, als er irgendwann zu groß wurde. Die Angler warfen den Fisch übrigens wieder ins Wasser.

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