Monteur stürzt mit Mast um

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Sturz aufs Pflaster: Der Strommast schlug der Länge nach auf die Straße.

Söcking - Glück gehabt: Ein acht Meter hoher Strommast ist am Dienstag in Söcking abgebrochen und umgestürzt - als ein Monteur in sieben Meter Höhe arbeitete. Der Mann hatte unglaubliches Glück.

Gegen 10.20 Uhr hatte der 30-Jährige aus Pfaffenhofen begonnen, einen Auftrag von E.on auszuführen und den sichtlich altersschwachen Strommast an der Alpspitzstraße in Söcking zu erneuern. Mit Steigeisen und Gutzeug kletterte der Monteur daher auf den rund 60 Jahre alten Mast, um Vorbereitungen für den Austausch zu treffen. Laut Polizei war er vorschriftsmäßig ausgerüstet.

Morsch durch und durch: das untere Ende des Mastes.

Da es ein Eckmast war, wurde der Holzmast mit einem zweiten Balken abgestützt. Der 30-Jährige sicherte den Stützmast mit einem Drahtseil am Kran eines Unimogs und begann, den Balken ín einer Höhe von rund 6,6 Meter abzusägen. Er hatte zwar den Stützmast gesichert, nicht jedoch den Mast, an dem er selbst hing. Die Folgen waren da beinahe absehbar: Kaum brach der Stützmast weg, knickte der Hauptmast um, "da er völlig morsch war und er seine Stabilität bis dahin ausschließlich durch den Stützmasten erhalten hatte", erklärte Andreas Ruch von der Starnberger Polizei.

Der Monteur hatte jedoch einen wirklich fitten Schutzengel: Er stürzte zwar aus rund sieben Metern Höhe quer über die Straße und schlug auf dem gepflasterten Weg eines gegenüberliegenden Anwesens auf. Notarzt und Rettungssanitäter stellten jedoch lediglich einen gebrochenen Arm fest. Der Pfaffenhofener wurde dennoch mit einem Rettungshubschrauber zu weiteren Untersuchungen in eine Klinik geflogen.

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