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Das wird teuer

Anschaffung mit entscheidendem Haken: Neues Fahrzeug passt nicht ins Feuerwehrhaus

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Das neue Feuerwehrfahrzeug in Moosach wird nicht mehr ins Gerätehaus passen - also muss das Gebäude umgebaut werden. 

Das ist kein vorgezogener Aprilscherz! Die Gemeindefeuerwehr Moosach braucht dringend ein neues Feuerwehrfahrzeug. Die Anschaffung bremst aber ein entscheidender Haken.

Moosach – Am Feuerwehrgebäude selbst – erbaut im Jahr 1974 – ist nach aktuellen Vorschriften Einiges nicht mehr zulässig. Die Moosacher Räte entschieden deshalb in jüngster Sitzung, rund 500 000 Euro in die langfristige Haushaltsplanung – und für dieses Jahr bereits 20 000 Euro an Planungskosten einzustellen.

„Wir brauchen kein Blaulicht mehr einschalten“

„Unser Löschfahrzeug wird heuer 24 Jahre alt“, informierte Herbert Weidlich, CSU-Gemeinderat und Kommandant der Moosacher Wehr. „Wir sind die einzige Feuerwehr in der Gemeinde, dennoch müssen wir die gesetzlichen Auflagen erfüllen und den Brandschutz sicherstellen. Wenn wir mit 35 km/h den Berg rauffahren und uns dabei sogar die Radfahrer überholen, brauchen wir kein Blaulicht mehr einzuschalten“, beschrieb Weidlich die aktuelle Situation.

„Unsere Leute brauchen den LKW-Führerschein“

„Wenn wir uns jetzt zum Kauf entscheiden, wird wegen langer Lieferzeit das alte Fahrzeug 27 Jahre alt sein“, berichtete Weidlich. „Wir haben momentan ein Löschfahrzeug LF 8/6, das gibt es nicht mehr. Derzeit wird das LF 10 mit zehn Tonnen angeboten. Um das zu fahren, brauchen unsere Leute den LKW-Führerschein.“

Kellerdecke hält nicht mehr stand

Das neue Fahrzeug wird so schwer sein, dass die Kellerdecke des FW-Gebäudes möglicherweise nicht mehr damit befahren werden darf, so Weidlich. Der Kommandant zählte noch weitere Probleme auf: Bei Einfahrt in die Halle berührt das Fahrzeug jetzt schon die Helme in der Garderobe. Zudem gibt es keinen eigenen Umkleideraum für die Feuerwehr.

Separater Eingang mit Umkleidemöglichkeit

„Wir brauchen einen separaten Eingang mit Umkleidemöglichkeit“, wünschte sich Weidlich und sprach über die Kosten. „Völlig laienhaft – entnommen den Gesprächen mit anderen Feuerwehren und weit vor einer ordentlichen Kostenschätzung oder eines Einholen von Angeboten – nenne ich für das Löschfahrzeug 250 000 bis 300 000 Euro, dazu noch die Kosten für die Führerscheine.“ Die Kosten für einen Anbau ans FW-Gebäude schätzt Weidlich auf weitere 250 000 Euro. Der Kommandant betonte, dass er kein Planer sei und bat das Gremium, Mittel in die kurz-und langfristige Planung aufzunehmen.

Susann Niedermaier

Lesen Sie dazu auch: CSU will Feuerwehrschule im Landkreis Ebersberg und

Operation Oldtimer.

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