Müller-Brot: Freigabe nur nach erneuter Kontrolle

Neufahrn - Die Freigabe der nach massiven Hygieneproblemen geschlossenen Großbäckerei Müller-Brot kann nur nach einer erneuten Kontrolle durch die Lebensmittelbehörden erfolgen.

Dies machte die Sprecherin des Landratsamtes Freising am Donnerstag deutlich. “Es ist ein nachhaltiges Hygienekonzept notwendig“, sagte Eva Dörpinghaus. Für die Abnahme würden die selben Regeln gelten wie schon zuvor. Die Freigabe war seit der Schließung des Betriebes bereits zweimal verweigert worden.

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Insolvenzverwalter Hubert Ampferl erklärte am Donnerstag, Bedingung für den Kauf der Brotfabrik durch die Tochter des Firmengründers, Eva Müller, und den Münchner Bäcker Franz Höflinger sei die Freigabe der Produktion durch die Behörden. Die beiden Investoren wollten jetzt aber zunächst einmal das übernommene Filialnetz stabilisieren. Erst in einem zweiten Schritt sollten Verhandlungen über die Fabrik aufgenommen werden.

Höflingers Sprecher sagte, gerade sei der Kaufvertrag für 148 Filialen “per Handschlag besiegelt“ worden, jetzt müssten die Juristen ihn noch ausfertigen, dann müsse er notariell abgeschlossen werden. Ein Abnahmetermin für die Fabrik sei noch nicht beantragt worden. Eine Pressekonferenz mit Eva Müller und Franz Höflinger sei für Karfreitag um 11 Uhr in Neufahrn geplant.

Rubriklistenbild: © dpa

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