Müller-Brot: Ist heute schon alles aus?

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Eine Filiale der Bäckereikette Müller-Brot

München - Am Donnerstag sollen die Mitarbeiter von Müller-Brot bei einer Betriebsversammlung über die weitere Entwicklung informiert werden. Ein Investor würde das endgültige Aus bedeuten.

Sie bangen um ihre Jobs und um ihre Zukunft! Am heutigen Donnerstag demonstrieren die Müller-Mitarbeiter vor dem Wirtschaftsministerium und der Staatskanzlei für ihre Arbeitsplätze. Die Beschäftigten rechnen mittlerweile mit dem Schlimmsten.

„Wir hoffen jetzt auf Hilfe von der Politik“, sagt Mustafa Öz von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Bereits am Mittwochabend entschied der Gläubigerausschuss, welcher der beiden interessierten Investoren den Zuschlag erhalten soll – das Ergebnis stand bis am späten Abend noch nicht fest. Am heutigen Donnerstag sollen die Mitarbeiter bei einer Betriebsversammlung über die weitere Entwicklung informiert werden.

Als ein möglicher Investor ist offenbar der bisherige Mehrheitseigner von Müller-Brot, Klaus Ostendorf, im Gespräch. Eine Entscheidung für ihn wäre laut NGG das endgültige Aus für Müller-Brot: „Klaus Ostendorf hat den Niedergang des Unternehmens zu verantworten“, schimpft Mustafa Öz.

„Im Sinne der Beschäftigten und deren Familien ­hoffen wir, dass ein Investor mit einem zukunftssicheren Konzept zum Zuge kommt, der das zerstörte Vertrauen bei Behörden, Verbrauchern und Mitarbeitern zurück­gewinnen wird.“

tz

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