Müller-Brot: Keine Reaktion auf Hilferuf

München - Der Betriebsrat von Müller-Brot hat die Gesellschafter um Klaus Ostendorf um finanzielle Hilfe gebeten, doch bislang blieb der Brief von vergangener Woche unbeantwortet.

Mustafa Öz von der Gewerkschaft NGG rechnet damit, dass dies so bleibt, sagte er am Dienstag zur tz: „Dabei sind die Gesellschafter moralisch in der Pflicht, schließlich hat die Belegschaft in den vergangenen acht Jahren auf zwölf Millionen Euro verzichtet – immer in dem Glauben, es geht weiter.“ Öz hege die Vermutung, die Gesellschafter hätten „schon am Tag der Betriebsschließung beschlossen, den Betrieb und die Belegschaft fallen zu lassen und keinen Cent mehr in Müller-Brot zu investieren.“

tz

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