Müller-Skandal weitet sich aus

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München - Der Skandal um die Großbäckerei Müller-Brot weitet sich aus. Demnach wurde nun nicht zum ersten Mal ungenießbare Ware vernichtet.

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Die vor eineinhalb Wochen wegen gravierender Hygienemängel geschlossene Großbäckerei Müller-Brot ist in den vergangenen zweieinhalb Jahren 21 Mal von der Lebensmittelüberwachung kontrolliert worden. Bei sieben dieser unangekündigten Besuche in Neufahrn war die Spezialeinheit des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen beteiligt. Seit Herbst 2010 musste die Bäckerei sechsmal ungenießbare Ware vernichten, wie das Landratsamt Freising am Donnerstag mitteilte. In drei dieser Fälle waren die Produkte bereits ausgeliefert. Für eine öffentliche Rückrufaktion hätten die rechtlichen Voraussetzungen gefehlt. Es wurden Buß- und Zwangsgelder in Höhe von 69 000 Euro verhängt. Kritisch wurde die Lage für Müller-Brot erst Ende 2011.

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dpa

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