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Bei München: Mann fährt BMW X5 gegen Baum und wird schwerst verletzt - Retter rätseln über Unfallursache

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Von: Armin Forster

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Unfallwrack neben beschädigtem Baum
Aus dem Wrack eines BMW X5 wurde am Dienstag ein schwerst verletzter 51-Jähriger befreit. Wie es zu dem Unfall zwischen Mauern und Hörgertshausen kam, ist unklar. © Freiwillige Feuerwehr Mauern

Ein heftiger Unfall hat sich am Dienstag zwischen Mauern und Hörgertshausen ereignet. Wieso der BMW frontal gegen den Baum krachte, beschäftigt nun die Polizei.

Mauern – Den Helfern bot sich ein Bild des Grauens, als sie am Unfallort eintrafen: Am Dienstagabend, kurz vor 20 Uhr, war ein BMW X5 auf der Staatsstraße 2085 von Mauern Richtung Hörgertshausen unterwegs gewesen, als der Wagen etwa auf Höhe der Gemeindegrenze frontal gegen einen Baum prallte. Welche enormen Kräfte gewirkt haben müssen, lassen die völlig zerfetzten Überreste des SUV erahnen.

Heftiger Unfall auf Staatsstraße: Überreste von SUV völlig zerfetzt

Der schwerst verletzte und eingeklemmte Insasse konnte vom Fahrer eines nachfolgenden Autos aus dem Wrack befreit werden. Wenig später trafen auch die Feuerwehren aus Mauern und Hörgertshausen ein. Die Kameraden begannen noch mit der Erstversorgung des Mannes, dann übernahmen die Besatzung eines Rettungswagens und der Notarzt, wie Hörgertshausens Feuerwehrkommandant Ralf Wawersig berichtet. „Der Rettungswagen war brutal schnell da, etwa zwei bis drei Minuten nach uns.“ Der Verunglückte, laut Polizei ein 51-Jähriger aus dem Landkreis Freising, kam ins Krankenhaus.

Polizei ermittelt nach Unfall zwischen Mauern und Hörgertshausen

Zurück blieb neben dem deformierten BMW die Frage, die die Einsatzkräfte beschäftigte: Wie es auf dem eigentlich gut einsehbaren Streckenabschnitt zu solch einem massiven Frontalzusammenstoß kommen konnte. „Zum Zeitpunkt des Unfalls war es zwar dunkel, aber die Sicht war klar und es gab auch keine Glätte“, erzählt Warwesig. Nebel sei erst im Laufe des Einsatzes aufgezogen.

„In dem Bereich darf 70 gefahren werden. Früher hat es da öfter mal gekracht, aber seit das Tempolimit eingeführt wurde, ist es nicht mehr so schlimm gewesen.“ Wie das Auto genau den Baum treffen konnte, sei ihm ein Rätsel, sagt der Kommandant. Seiner Ansicht nach hatte der Fahrer verhältnismäßig „Glück, dass er allein im Wagen saß und dass er den Baum nicht einen Ticken weiter links getroffen hat“.

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Gemeinsam mit den Kameraden aus Mauern leuchteten die Ehrenamtlichen die Unglücksstelle aus und leiteten den Verkehr weiträumig um. Die Moosburger Polizei widmete sich einer ausführlichen Unfallaufnahme und muss nun die genauen Umstände ermitteln.

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