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Streit endet tödlich: Patient schlägt in Münchner Klinik massiv auf Mann ein - Mordkommission ermittelt

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Von: Franziska Konrad

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Bei einem Streit in Haar wurde ein Mann schwerst verletzt. Ein Rettungsdienst brachte ihn anschließend ins Krankenhaus. © Boris Roessler/dpa

In einer Klinik in Haar gerieten zwei Männer in Streit. Dabei erlitt ein 53-Jähriger lebensgefährliche Verletzungen. Nun ermittelt die Münchner Mordkommission.

München/Haar - Zu einem schrecklichen Vorfall kam es am Wochenende im Landkreis München: Zwei Männer gerieten in einer Klinik aneinander. Der Streit endete tödlich. Das berichtet die Polizei.

München: Klinik-Angestellte hören Schreie aus Zimmer

Der Vorfall ereignete sich laut Polizeibericht am Samstag, 13. November, gegen 4 Uhr. In einem gemeinsamen Zimmer in der geschlossenen Abteilung der forensischen Klinik des KBO Haar kam es zwischen zwei Patienten zu einem Streit. Der Auslöser dazu ist derzeit noch unbekannt.

Durch Schreie aus besagtem Zimmer wurde die diensthabenden Pfleger der Abteilung auf die Geschehnisse aufmerksam. An der Türe sahen sie, dass der 35-Jährige im Zimmer mit einem massiven Gegenstand auf den 53-Jährigen einschlug. Daraufhin verständigten die Angestellten unverzüglich die Sicherheitskräfte der forensischen Abteilung.

München: Nach Streit in Klinik - Opfer stirbt wenig später im Krankenhaus

Ihnen gelang es laut Polizei, den Täter zu überwältigen und zu fixieren. Alarmierte Rettungskräfte brachten das schwerstverletze Opfer noch in ein Krankenhaus. Dort konnte wenig später nur noch der Tod des 53-Jährigen festgestellt werden. Der 35-jährige Tatverdächtige blieb in der forensischen Klinik. Die Hintergründe der schrecklichen Tat sind noch unklar.

Die Mordkommission des Polizeipräsidiums München hat die Ermittlungen übernommen.

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