An der Ausfahrt Neuherberg

Schwerer Unfall auf der A99: Schwangere in Auto eingeklemmt

Größerer Verkehrsunfall auf der A99 bei der Ausfahrt Neuherberg.
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Größerer Verkehrsunfall auf der A99 an der Ausfahrt Neuherberg.

An der Ausfahrt Neuherberg auf der A99 kam es am Freitag zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwei Fahrzeuge rauschten mit großer Geschwindigkeit ineinander.

  • Auf der A99 hat es am Freitagmittag gekracht.
  • Dabei wurde eine Schwangere im Auto eingeklemmt.
  • Die Feuerwehr musste sie mit schwerem Gerät befreien.

München - Heftig gekracht hat es am Freitagmittag (23. Oktober) auf der A99 in der Nähe der Ausfahrt Neuherberg. Zwei Fahrzeuge waren ineinander gerauscht. Dabei wurde eine schwangere Frau eingeklemmt. Sie musste von der Berufsfeuerwehr München* aus dem Wagen geschnitten werden.

Unfall auf der A99: Zwei Autos mit hoher Geschwindigkeit zusammengestoßen

Es war gegen 14.12 Uhr als zwei Frauen (33,38) mit ihrem Fiat auf der A99 in Richtung Augsburg/Lindau unterwegs waren. Die beiden kollidierten aus bislang noch ungeklärten Gründen bei hoher Geschwindigkeit mit einem Audi auf der Höhe der Ausfahrt Neuherberg. Da die 33-jährige Beifahrerin im Fiat bei dem Unfall schwer verletzt wurde und dazu noch schwanger war, hieß es für die Retter, zügig ausrücken.

Die werdende Mutter wurde bei dem Zusammenstoß im Wagen eingeklemmt, sodass sie die Feuerwehr mit einem hydraulischen Rettungsgerät befreien musste, schreibt sie in einer Pressemitteilung. Dabei war größte Vorsicht geboten, um das Ungeborene nicht zusätzlich zu schädigen.

Den Helfern gelang es, die Frau schonend aus dem Auto zu befreien. Sie wurde dann von einem Notarzt betreut und in ein Münchner Klinikum gebracht. Die 38-jährige Fahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Der Audifahrer kam unbeschadet aus der Kollision heraus. Jetzt muss die Polizei klären, wie es zu dem Zusammenstoß kam.

Unfall auf der A99: Feuerwehr rät zur Vorsicht

Die Feuerwehr München bedankt sich im Zuge des Einsatzes auch bei Angehörigen eines Rettungsdienstes, die zufällig privat in der Nähe des Unfalls waren. Sie haben die Verletzten „vorbildlich“ erstversorgt, schreiben die Floriansjünger. Der Einsatz der Helfer war aber nicht ganz ungefährlich. Die Feuerwehr rät daher allen Ersthelfern, zwingend auf den notwendigen Eigenschutz vor allem auf Schnellstraßen oder Autobahnen zu achten.

Ebenfalls am Freitag musste die Feuerwehr zu einem Einsatz im Münchner Süden* ausrücken. In einem mehrstöckigen Wohnhaus hatte es gebrannt. Und auch bei einem Kraneinsturz im Arabellapark* waren die Einsatzkräfte gefordert. (tel) *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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