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Kettensägen-Ausraster am Starnberger See? Jens Lehmann soll Nachbargarage „bearbeitet“ haben

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Von: Lucas Sauter-Orengo, Phillip Plesch

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Jens Lehmann
Der frühere Nationaltorhüter Jens Lehmann bereut seine rassistische Whatsapp-Nachricht an Dennis Aogo. © Sven Hoppe/dpa

Sie soll den Blick auf den Starnberger See gestört haben: Die Garage eines Anwohners. Aus diesem Grund ist ein Mann auf bemerkenswerte Weise zur Tat geschritten - dabei soll es sich um Jens Lehmann handeln.

Starnberg / München - Es gibt Geschichten, die vergisst man so schnell nicht wieder. Die, die sich am vergangenen Montag, den 25. Juli, am Starnberger See ereignete, dürfte mit Sicherheit ebenfalls eine der famoseren sein. Wie bereits berichtet, betrat ein 52-jähriger Mann, ausgerüstet mit einer Motorsäge, das Grundstück seines Nachbarn. Ihn hatte die Garage auf dessen Grundstück gestört, mutmaßlich da diese den Blick auf den Starnberger See blockierte. Doch jetzt wird es noch kurioser: Bei dem wütenden Angreifer soll es sich um keinen geringeren als Ex-Nationalspieler Jens Lehmann handeln.

Starnberger See: Jens Lehmann soll mit Kettensäge auf Nachbars-Grundstück gegangen sein

Wie die Bild-Zeitung wissen will, soll der ehemalige Arsenal-Keeper, seit längerem wohnhaft am Starnberger See, schon seit geraumer Zeit Streitigkeiten mit seinem Nachbarn austragen. Gar mehrere Anzeigen sollen bereits abgegeben worden sein. Jetzt die Eskalation: Wie es weiter heißt, soll Lehmann mit einer Kettensäge die Dachbalken der Garage beschädigt haben. Außerdem soll er zuvor die Kabel der Überwachungskamera abgerissen haben. Diese lief dem Bericht nach jedoch weiterhin - batteriebetrieben. Dort demnach unzweifelhaft zu erkennen: Jens Lehmann.

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Kurz danach soll der Nachbar die Polizei alarmiert haben, die sich dann in Lehmanns‘ Haus vorstellig gemacht haben soll. Der Ex-Nationalspieler soll behaupten, dass die Garage des Nachbarn satte 1,5 Meter weit in seinem eigenen Grundstück stehe. Bild berichtet weiter, dass an der Garage in den letzten Jahren bereits Schäden im Wert von knapp zehntausend Euro verzeichnet worden sein sollen. So erzählt auch ein Handwerker, der für Lehmanns Nachbarn arbeitet, von einem weiteren Vorfall auf dem Grundstück: Eine frisch geziegelte Mauer sei demnach zwei Mal eingeschlagen worden sein – wohl mit einem Hammer. Der Täter ist unbekannt. Von Seitens Lehmanns gibt es zu den Anschuldigungen noch kein offizielles Statement.

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